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So. 4 Monate Arbeit sind nun zuende und ich habe es endlich GESCHAFFT diese story zu vollenden <3 ich möchjte darauf hinweisen, das meine Story NUR mit meiner genehmigung kopiert werden darf.
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Kapitel 1 - Der Beginn

"Mark, komm schon, es gibt viel interessanteres als in verstaubten Magierbüchern zu lernen!" Ein Junge mit dunkelbraunem Haar und adeligem Gewand saß in der Magier Bibliothek von Geffen, der Stadt der Magier. "Los, komm!" Mark schritt langsam aus der Bibliothek und traf sich mit seinen Freunden Martin, Karsten, Moritz, Phil und Nina am Brunnen von Geffen. Martin war ein Junge mit dunklen Haaren, Karsten, Moritz und Phil dasselbe, während Nina leuchtendes Feuerrotes Haar hatte. Alle waren 15 Jahre alt, und nur ein paar Wochen trennten alle vom Jahr in dem sie einen Beruf erlernen mussten. "Und, wo geht es diesbal hin?", fragte Mark. Phil begann zu sprechen: "Ähm...ich dachte, wir machen uns heute auf zum fliegenden Pilz westlich von Geffen." "Fliegenden Pilz?", fragten alle. "Der fliegende Pilz ist eine Anhöhe, die durch Wind in der Luft gehalten wird. Man hatten einen sehr schönen Blick nach Geffen von dort, außerdem sind dort meist wenige Erwachsene, und wenn dort welche sind, sind diese immer sehr nett." Die Truppe schaute Phil an, dann gab es zustimmendes Gemurmel. "Also, auf gehts-" "Ähm...noch eine Frage Phil...wie kommen wir dort hin? Wir waren immerhin noch nie westlich von Geffen unterwegs-" "Mach dir keine Sorgen, ich kenne jemanden, der uns hilft." Sie ginden durch die Straßen der wunderschönen Stadt Geffens, bis sie ein Tor erreichten das von Soldaten bewacht wurde. "HALT-kein Zutritt für Kinder!", sagte einer der Soldaten. "Pilzsuppe mit Sahne und Gewürz", sagte Phil. Einer der Soldaten ging auf die Kinder zu und zerrte sie in ein Haus. Der Soldat öffnete eine Tür und sagte: "Immer gerade aus, bei der ersten Kreuzung links und passt auf das euch niemand hört oder sieht, sonst gibts nicht nur Ärger für euch." "Danke Tom..." Die Gruppe ging durch die Tür hindurch und folgte nun dem langem Gang. Mark merkte, dass alle angespannt waren. "Hey, wieso seid ihr so komisch drauf?" Niemand antwortete. "Erklären wir dir später", sagte Phil und ging ein bisschen scheller. Bald erreichten sie die erste Kreuzung und gingen nach links, wie es ihnen der Soldat gesagt hat. Bald erreichte die Gruppe eine weitere Tür, öffnete diese und schritt hinaus. Hinter ihnen war die dicke Mauer Geffens, vor ihnen das schöne Land westlich von Geffen. "Sieht ja toll aus hier...", sagten alle außer Phil. "Los, wir müssen weiter...", drängte Phil und sie ginen auf eine Brücke zu. "Über die Brücke können wir nicht gehen, die Wachen würden uns sehen und nach Geffen zurückschleppen...wir werden schwimmen." Alle starrten Phil an. "Schwimmen?! D...dir ist doch klar, dass keiner von uns jemals geschwommen ist, nicht?", sagte Nina. "Ja, das ist mir bewusst. Ihr werdet sehen, es ist nicht so schwer wie es aussieht." Phil sprang ins Wasser und schwomm herum als ob er ein Profi wäre. Die anderen zögerten nicht lange und hüpften auch hinein, und sie konnten auch schwimmen. "Seht ihr, es ist nicht schwer...nun müssen wir aber wirklich los..." Die Gruppe schwomm unter der Brücke auf die andere hindurch und stiegen dann aus dem Wasser. "Na toll, jetzt sind wir klitschnass.", sagte Martin. Das interessierte aber die wenigsten, denn man sah nun den fliegenden Pilz in der Luft schweben. Ein paar kleinere, auch fliegende Plattformen verbanden den fliegenden Pilz mit einem hohen Hügel. "Da hoch auf den Hügel müssen wir...", sagte Phil, ging zu einem Strauch und wühlt in ihm herum, als ob er etwas suchen würde. Er packte viele Koffer aus dem Strauch und sagte: "Erklären wir dir später, Mark..." Nun gingen sie wie im Entenmarsch den Hügel hinauf, es dauerte ein paar Minuten, aber bald erreichten sie die Spitze. Phil stieg als Erster auf eine der fliegenden Plattformen. "Keine Angst, die halten sogar eine Tonne aus..." Langsam trauten sich auch die anderen auf die Plattformen und stiegen diese dann hinauf bis zum Pilz, wo auch schon jemand war. "Hallo Jenny, wir sind es..." Die Person drehte sich um und begrüßte freundlich die Kinder. "Nun, seid ihr bereit?" "Bereit?" fragte Mark. "Warte kurz Jenny, ich muss das zuerst erklären...Mark, wir verlassen Geffen." "WAS?!" Mark erschrak und schaute Phil an. "W...wieso?" Mark traute seinen Ohren nicht. "Wir wollen keine Magier werden.", sagte Moritz. Mark sagte nichts. "Und unsere Eltern hätten es uns nie erlaubt, einen anderen Beruf zu erlernen. Mark wollte etwas sagen, doch Karsten unterbrach ihn. "Nimm", sagte Karsten und gab Mark etwas. "Wir alle haben unser ganzes Geld zusammengelegt um dir eine zu kaufen..." Mark hielt eine Nikolausmütze in der Hand. "Ich will euch nicht drängeln, aber meine Gilde wartet bereits auf mich-", sagte Jenny, Phil unterbrach sie: "Wir kommen schon..." Die Gruppe ging zum äußersten Punkt des Pilzes und wartete. "Also, wer von euch will Bogenschütze werden?" Nina hob die Hand und näherte sich Jenny. Jenny murmelte ein paar Worte und es erschien etwas im Boden. Es sah aus wie Strudel, der aber nichts in sich sog. "Ins Warpportal mit dir, los!" Nina stieg ins Portal und Jenny rief: "PAYON!" Da war Nina auch schon wieder weg. "So, unser nächstes Ziel ist Alberta. Wer will Händler werden?" Karsten trat hervor. Er stieg auch ins Portal und Jenny rief: "ALBERTA!" Da war auch Kartsen weg. Dies wiederholte sie mit den restlichen, Martin wollte Messdiener werden und wurde nach Prontera gewarpt, Moritz wollte Dieb werden und er wurde nach Morroc gewarpt. Schließlich blieben Phil und Mark übrig. "Warte kurz Jenny...Mark...ich hoffe, wir sehen uns irgendwann wieder." Mark starrte Phil reglos an. "Jenny...mach..." Phil trat auch ins Portal und Jenny rief: "IZLUDE!" "Er will Ritter werden...", sagte Jenny. Alle waren verschwunden. Alle. Alle, bis auf Mark. "Schnell, ich warp dich noch nach Geffen zum Brunnen..." Mark stieg auch ins Portal und das letzte was er merkte waren die Worte "GEFFEN". Auf ein mal war er wieder in Geffen, beim Brunnen vom Geffen besser gesagt angekommen. Mark ging nach Hause und wollte alles vergessen.

Kapitel 2 - Die Prüfungen

Insgesamt 3 Wochen waren vergangen, als Mark seine Freunde sie wegwarpen sah. Langsam verabteitete er alles und konnte sich auf die Berufsprüfung vorbereiten, diese sollte sehr schwer sein. Er übte und übte, Tag und Nacht, so lange, bis endlich der Tag angekommen war an dem er 16 Jahre alt wurde und gleichzeitig einen Beruf erlernen musste. In der Früh feierte er sehr angespannt, denn es war ihm klar, nicht der ganze Tag würde so aussehen. "Mark...es ist gleich 15 Uhr...mach dich schonmal auf den Weg.", sagte seine Mutter. Mark verabschiedete sich flott von allen Familienmitgliedern und stürmte aus seinem Haus. Da er nicht Lust hatte, in der Menge der Stadt gesehen zu werden schlich er sich hinter den Häusern zur Schule der Magier. Dieses Gebäude sah alt und zerbrechlich aus, doch es stand immer noch auf dem Boden, obwohl viele Teleskope aus dem Dach ragten. Nach ein paar Sekunden klopfte er an der Tür der Schule und schritt hinein. Der Raum, in dem er sich befand, war so groß, dass er kaum glauben konnte, so ein Raum würde in ein altes Haus passen. Der Raum war hell erleuchtet mit bunten Farben, an den Wänden waren Regale vollgestopft mit Büchern, gegenüber dieser Regale an der anderen Wand hingen Bilder, alte Zeitungsausschnitte und Uhren, die alle auf eine andere Uhrzeit eingestellt waren. "Willkommen, willkommen...du bist Mark, stimmts?" Ein alter Mann ging auf ihn zu. "Ähm...ja, dass stimmt." Mark näherte sich dem Mann und machte so eine tiefe Verbeugung, dass sein Rücken knackte. "Nun...ich erklär dir mal kurz was dich hier erwarten wird. Du wirst zwei Prüfungen haben, eine Theoretische und eine Praktische. Die Theoretische wirst du hier erfüllen müssen und diese wird auch den größten Teil deiner Arbeit füllen, die Praktische wirst du auch hier ausfüllen, du wirst aber verschiedene Zutaten brauchen, die es außerhalb der Schule gibt. Wenn du beide Prüfungen korrekt ausfürhst, wird dich die Magische Kraft heimsuchen. Nun, das war alles, was du wissen musst...ich denke, wir können anfangen." Der alte Mann gab Mark einen Haufen Blätter. "Wenn du alle Aufgaben richtig ausgeführt hast, bring die Blätter zu mir, ich werde sie kontrollieren. Danach kannst du die Praktische Prüfung beginnen..." Der alte Mann verließ den Raum durch eine Hintertür und Mark fing an zu arbeiten. Es kamen fragen, wie "Nenne alle Attacken eines Magiers die die Eigenschaft Feuer haben" oder "Wie berechnet man den Schaden, dem man einem Monster durch einen Zauber zufügt (Benutzen sie zur Beantwortung der Frage einen Magier, Level 22/15 der die magische Attacke "Feuerhagel" mit dem Level 9 gegen ein "Pupa" benutzt.)", diese konnte Mark mit Leichtigkeit beantworten, er hatte diese nämlich sorgfältig studiert. Aber es kamen auch Fragen wie "Woran erkennt man ein Monster, dass bemerkt, wenn man einen Zauber gegen dieses Monster einsetzen will, angreift?". Die Antwort wusste er nicht, also musste er in den Büchern der Schule nachschlagen, um die Frage beantworten zu können. Die Theoretische Prüfung dauere insgesamt drei Monate, er arbeitete Tag und Nacht, und endlich konnte er die ausgefüllten Blätter seinem Lehrer, dem alten Mann namens Ginnun überreichen. "Sehr gut...diese Prüfung schaut wirklich toll aus...nun...ich denke, du kannst nun die Praktische Prüfung beginnen zu lösen. Ginnun ging durch die Hintertür in einen anderen Raum, und nach ein paar Minutten kam er mit einem zerissenen Blatt Papier wieder heraus. "Deine Aufgabe wird es sein, einen magischen Trank der Magie zu brauen, für diesen benötigst du verschiedene Zutaten. Bevor ich dir aber die Liste der Zutaten geben kann, muss ich etwas von dir wissen...welchen erweiterten Beruf willst du nach dem Magier werden, Zauberer oder Weiser?" Darüber hatte Mark noch nie nachgedacht. Er wusste, dass es erweiterte Berufe gibt, aber nicht, dass man sich schon beim erlernen des ersten Berufes entscheiden muss, welchen erweiterten Beruf man will. "I...ich...ich denke...Zauberer." Mark dachte nicht sehr viel über diese Entscheidung nach, es viel ihm dieser Satz einfach aus dem Mund. "Gut...gut...nun, dann brauchst du diese Zutaten." Ginnun gab ihm einen Zettel, den er sicher in seiner Hosentasche verstaut hatte und übergab ihn Mark. "Du benötigst zwei Jellopy, drei Fluffs, eine Packung Milch und ein Glas Payon Solution." "Und...und woher bekomm ich die Payon Solution?" Ginnun gab Mark ein leeres Fläschchen. "Die Payon Solution wirst du in dieses Fläschchen füllen, das reicht vollkommen..." Ginnun schritt lansam von Mark und sperrte sich im Zimmer in das die Hintertür führte ein. Mark dachte lange nach, dann fiel ihm ein, er könnte doch bei den ganzen Händlern in der Stadt vorbeischauen ob diese nicht die Zutaten die er braucht verkaufen. Er ging aus der Schule und eilte zum Brunnen von Geffen, da waren immer die meisten Händler in der Stadt. Kaum angekommen, schon erblickte er drei von seinen Zutaten die er brauchte. Mark eilte zu dem Händler mit den Zutaten und sagte: "Ähm, hallo...ich benötige zwei Jellopy, drei Fluff und eine Packung Milch." "Gut, das macht 50 Zeny...", sagte der Händler. "50 ZENY?!", fragte Mark. "So viel hab ich nicht..." Der Händler blickte Mark verwundert an. "Nun...wieviel Geld hast du?" "25 Zeny." "Hmh...nun gut, ich nehme die 25 Zeny." Mark strahlte. Er übergab dem Händler das Geld und dann fragte er: "Weisst du vielleicht wo es eine Payon Solution gibt?" "In Payon.", sagte der Händler knapp. "Und wie komme ich nach Payon?" "Entweder fragst du einen Messdiener oder Priester, ob die dich gratis dorthin warpen, oder geh zu einer der Kafra Angestellten und frag die, ob sie vielleicht eine Ausnahme macht und dich gratis nach Payon warpt." Mark wusste, dass niemand ihn gratis nach Payon wapren würde. "Oder...du rennst in ein fremdes Warpportal hinein und hoffst, dass du nach Payon gewarpt wirst." Die Letzte Idee gefiel Mark garnicht, aber es war die einzige Möglichkeit nach Payon gratis zu kommen. "Danke..." Mark ging ein bisschen in Geffen herum, als er plötzlich jemanden hörte der sagte: "Nun, ich mach jetzt das Warpportal auf..." Mark sah sich hektisch um, und dann sah er den Messdiener der dies sagte. Er ging unauffällig zu dem Messdiener und stand ein bisschen herum, dann sah er das Warpportal erscheinen. Er stürmte hinein und war auf einmal in einer anderen Stadt, genauer gesagt Prontera, der Hauptstadt von Rune Midgard. "Hierhin wollte ich eigentlich nicht hin..." Prontera war die einzige Stadt außer Geffen, die er je gesehen hat. Die Straßen waren überfüllt mit Händlern, die Menschen die nicht kaufen wolten versteckten sich hinter Häusern oder lehnten sich in großem Abstand der Händler gegen eine Mauer. Mark ging herum, auf der Suche nach einem weiteren Warpportal, in der Hoffnung, dass das nächste Warpportal ihn nach Payon wapren würde. Aber nach ein paar Minuten gab er auf und lehnte sich gegen eine Mauer. Mark blickte in den Himmel. Eine leichte Brise war zu spüren, die aber im Getöse der Händer verschwand. "Gut, ich öffne jetzt mal das Warpportal nach Payon..." Mark hörte diesen Satz, er blickte herum. Ein Priester nur ein paar Meter von ihm entfernt öffnete ein Portal. "Jetzt oder Nie..." Mark rannte bevor der Priester etwas sagen konnte ins Portal und schon war er in einer anderen Stadt. Die Stadt namens Payon wirkte sehr mittelalterlich, eine riesige Burg mitten in der Stadt bedeckte die größte Grünfläche, während Bambushäuser um die Burg herum gebaut waren. Gegenüber der Burg stand ein riesiges Tor, und hinter diesem eine sehr lange Brücke die an eine Klippe auf der anderen Seite eines Flusses führte. Zwischen der Burg und dem Tor waren wie in fast jeder Stadt Händler, die verschiedene Waren anboten. Mark sah sich um und sah einen Soldaten, zu diesem rannte er auch. "Ähm...hallo...ich brauche eine Payon Solution, kannst du mir bitte sagen, woher ich diese bekomme?" Der Soldat blickte zu Mark hinunter. Er lächelte. "Klar, komm..." Der Soldat führte ihn an den Händlern und Häusern vorbei, dann sah Mark ein weiteres Tor, dieses war aber viel kleiner. "Geh durch das Tor, folge dem Weg und geh nach der ersten Kreuzung nach rechts. Dort befindet sich an einem Teich ein Mann, sag diesem dein Anliegen. "Danke", sagte Mark und folgte dem Weg der aus der Stadt führte. Nach ein paar Sekunden sah er die Kreuzung, und er folgte auch dem Weg nach rechts. Von Links kam wildes Getöse, wahrscheinlich gab es dort auch Händler, aber rechts war es mucksmäuschen still, man hörte nur einen Teich plätschern, und in der Näde des Teiches saß ein Mann. "Hallo, ich brauche eine Payon Solution...können sie mir diese bitte geben?" Der Mann schaute ins Gesicht von Mark. "Wie ich sehe, hat Ginnun einen neuen Schüler...ich dachte eigentlich, er schickt keinen von seinen Schülern zu mir...naja, wie auch immer, ich nehme an, du hast ein Fläschchen da." Mark nickte und gab dem Mann das Fläschchen. Der Mann ging zum Teich, füllte ein Glas mit dem Wasser und schüttete dieses Wasser ins Fläschchen. "Das ist die Solution...achja, grüße Ginnun von mir!" Mark bedankte sich bei dem Mann und dann ging er wieder in die Stadt Payon. Leider hatte er wieder das Problem, dass er nicht wusste, wie er wieder zurück nach Geffen kommen könnte. Er ging auf einen Priester zu und fragte diesen höflich, der Priester hatte glücklicherweise genug Kraft und öffnete ein Warpportal nach Geffen. Als Mark wieder in Geffen angekommen war, eilte er in seine Schule zu Ginnun. "Meister, ich habe die Zutaten da...achja, ich soll sie von dem Mann aus Payon grüßen." Ginnun holte ein Buch aus einem der vielen Bücherregale und sagte: "Ah, Gap hat mir doch einen Gruß mitgeschickt...nun, nimm dieses Buch. Es wird genau geschildert, wie du den Trank brauen musst. Wenn du ihn fertig hast, komm zu mir." Ginnun verließ nach diesen Worten die Schule. Mark schlug das Buch auf und begann zu lesen: "...zu allererst füllen Sie einen Kessel, der aus Kupfer gefertigt wurde, mit der Milch die Sie besitzen. Stellen Sie nun diesen Kessel in einen dunklen Raum und lassen Sie ihn dort 3 Tage. Holen Sie anschließend den Kessel wieder zu sich, und werfen sie zwei Jellopy und drei Fluff in den Kessel, mischen Sie nun das Gebräu kräftig durch. Stellen Sie den Kessel anschließend wieder in einen dunkeln Raum und warten Sie eine Woche, füllen sie dann den Kessel mit der Payon Solution." Mark befolgte all diese Schritte, und kippte zu allerletzt die Payon Solution in den Kessel. "Meister, der Trank ist fertig." "Nun, ob er fertig ist, werden wir noch sehen..." Ginnun füllte ein Glas mit dem Gebräu aus dem Kessel und gab es Mark. "Wenn du den Trank richtig gebraut hast, müsstest du wenn du den Trank schluckst, ein Kribbeln in den Fingern spüren, dann in deinem Bauch und zu allerletzt in deinem Kopf. Wenn all diese Symptome erscheinen, besitztst du die magische Kraft." Mark schaute sich eine Weile das Glas an, dann schluckte er alles auf einmal hinunter. Er fühlte ein komisches Kribbeln in seinen Fingern, dann kribbelte es auf einmal in seinem Bauch und dann in seinem Kopf. Plötzlich fiel Mark in Ohnmacht.

Kapitel 3 - Das Treffen in Izlude
"Mama, Mark wacht auf!" Mark drehte sich in seinem Bett von der einen auf die andere Seite. Als jemand ins Zimmer kam machte er die Augen auf. Er war in seinem Zimmer. Seine kleine Schwester und seine Mutter standen neben ihm. "Endlich Mark...du warst vier Tage bewusstlos, Ginnun hat dich hergebracht." "Ginnun?!" Jetzt erinnerte sich Mark wieder an das kribbeln in der Schule bevor er Ohnmächtig wurde. "M...muss ich die Prüfung nachholen?" "Was?", fragte seine Mutter. "Die Prüfung...ich bin doch in Ohnmacht gefallen." "Oh...nein nein, das verstehst du falsch...jetzt versteh ich...Ginnun hat dir sehr wahrscheinlich nicht gesagt, dass wenn du den Trank zu dir nimmst, nach dem kribbeln in Ohnmacht fällst...das ist normal." Mark fing an zu grinsen. Er hatte die Prüfung bestanden, er wollte aufspringen, doch als er in der Schule zusammengebrochen ist, ist er so stark auf den Rücken gefallen, dass er nicht aufstehen konnte. "Achja, wir haben einen Brief bekommen, für dich addresiert, keine Ahnung wer ihn dir geschrieben hat." Mark riss den Umschlag auf und begann zu lesen: "Lieber Mark, ich hoffe, du hast deine Prüfung bestanden...ich, Phil, habe meine jedenfalls bestanden. Ich hoffe, wir alle haben unsere Prüfungen geschafft, also habe ich an alle von uns einen Brief geschickt. Ich habe mir gedacht, wir, also unsere Freunde, machen eine Gilde, ein Zusammenschluss von Erwachsenen die gegen das Böse kämpfen. Ich hoffe, du kommst zu unserem Treffpunkt: Izlude, nächste Woche am Mittwoch zu Mittag, bei der Kafra Angestellten. Dein Phil." Mark sah auf seinen Kalender, es war Sonntag. "Du, mama...wie lange brauche ich um nach Izlude zu kommen, und wo ist die Stadt überhaupt?" Seine Mutter blickte ihn an und sagte: "Zuerst gehst du Nach Prontera, von dort aus gehst du südlich weiter, sobald du einen Hügel siehst, kletterst du diesen hoch, dann kommst du zur Brücke über die man nach Izlude kommt." Mark stand langsam auf und wollte sich auf den Weg machen, als seine Mutter fragte, wohin er gehen will. "Na rat mal..." Seine Mutter blickte ihn an. "Ohne dich zu Verabschieden? Außerdem hat jeder Magier einen Umhang..." Mark's Mutter ging aus seinem Zimmer und kam nach ein paar Sekunden mit einem weisen Umhang zurück. "Für dich..." Sie drückte ihm den Umhang in die Hände. Mark stand auf, zog sich den Umhang an uns sagte. "Ich...ich will mich verabschieden." Er drückte seine Mutter und seine Schwester ganz fest, dann verließ er das Haus und machte sich auf den Weg östlichen Tor von Geffen. Mark kannte den Weg nach Prontera schon, er war nämlich einmal mit seinen Freunden diesen Weg gegangen, doch es war ein bisschen schwer, denn es durfte sie niemand ertappen, und sie durften auch keine Monster angreifen. Als er am Tor ankam, grüßte er die Soldaten und ging durch das Tor zum aller ersten mal "legal" aus Geffen hinaus. Er war an einer Küste, vor ihm ein großer See, und vor dem See ein hüpfendes, schleimiges, rosa etwas, gennant Poring. Neben ihm ein dicker grüner Wurm, der auf der Suche nach Futter war, genannt Fabre. Mehr Monster entdeckte er nicht, und er hatte auch nicht die Absicht, diese Monster anzugreifen, denn er wusste immer noch nicht, wie man Magie benutzt. Er ging die Küste entlang auf die andere Seite des Sees, und machte kurz eine Pause auf einer kleiner Insel im See. Danach ging er weiter und suchte einen Weg den steilen Hügel zu passieren, dann kam er auf einem neuen Feld an. Auf einmal ragten Hügel übereinander, Bäume waren auch sehr viele da und eine neue "Spezies" entdeckte er, die mörderischen Bienen. Bevor man sie angreift, sind die ganz harmlos, aber nach dem ersten Schlag verfolgen sie einen bis man stirbt. Mark ließ die Finger von diesen Bienen und hielt sich als er über die Hügel kletterte südlich, dort gab es eine weitere Küste, mit sehr vielen "Rockern". So hießen die hüpfenden Grashüpfer, die mit einer Gitarre bewaffnet umhersprangen auf der Suche nach jemandem der sie angreift und die Rocker dann mit ihren Gitarren zurückschlagen können. Mark griff sie nicht an, er spielte eher mit ihnen herum, ging aber dann weiter nach osten und bald sah er die Tore von Prontera. Auf dem Weg zum westlichen Tor von Prontera sah er viele "Diebkäfer". Diese Käfer waren sehr schnell und wenn man nicht aufpasste, konnten sie einem alle Zeny rauben. Mark rannte nach Prontera, denn ein paar Diebkäfer entdeckten ihn und sahen seine Geldtasche, die fast leer war. Bald kam er am westlichen Tor von Prontera an und langsam wurde es auch Abend, er ging nach Prontera und suchte sich einen Gasthof, wo er übernachten konnte. Mark verbrachte die meiste Zeit bis Mittwoch auf einer Bank in Prontera und sag sich den Tumult vor ihm an. Er warf einen Blick in die Kirche von Prontera, und schaute zu, wie zwei Menschen heirateten, auch war er sehr oft bei den Burgen von Prontera anzutreffen, diese Burgen gehörten verschiedenen Gilden, und jeden Mittwoch und Sonntag hatte man die Chance mit seiner Gilde eine Burg zu erobern. Mark sah sich dieses Spektakel natürlich an, sehr viele Menschen kamen an diesem Sonntag und schauten durch die Fenster und hörten dem Moderator zu, der die Ergebnise verkündete, auch die der Burgen die nicht zu Prontera gehören. Am Abend um zehn Uhr hörte das "War of Emperium", so hieß der Kampf um die Burgen, auf und Mark legte sich hin. An einem Dienstag sah er dann wie sich ein Dieb und ein Händler bekämpften, weil der Händler angeblich eine Waffe namens "Stiletto" zu teuer verkaufte und er das Geld zurück haben wollte, doch der Händler wollte ihm dies nicht geben und ein Kampf begann. Der Dieb stach mit seinem Dolch auf den Händler ein, während der Händler mit seinem Karren den Kopf von dem Dieb traf, dann kam ein Soldat und stoppte den Kampf. Der Händler wurde mit Hilfe von ein paar Messdienern, Priestern und Mönchen sicher zur Kirche von Prontera gebracht wo seine Wunden verheilt wurden, während der Dieb von Kreuzrittern drei Tage Arrest bekam und diese Zeit in einem Kerker verbringen musste. Am Mittwoch machte sich Mark in der Früh auf den Weg zum südlichen Tor von Izlude, natürlich wurde er von den Händlern aufgehalten, die ihm ihre Waren anderehen wollten, doch Mark ignorerte sie und eilte zum südlichen Tor. Als er durch das Tor schritt, sah er, dass noch mehr Händler als in Prontera hier auf dem Gras saßen und verschiedene Waren verkaufen wollten. Mark ging auf einen Jäger zu und fragte: "Ähm, hallo...kannst du mir bitte den Weg nach Izlude zeigen?" Der Jäger nickte und führte ihn zu einem Hügel, Mark stieg diesen hoch und sah auch schon die Brücke, mit der er auf die Insel kommen konnte auf der die Stadt Izlude war. Diese Stadt war etwas kleiner als Prontera und Geffen, viele Händler waren hier auch nicht. Mark ging herum und sah die schon lang wache Kafra Angestellte, dann sah er sich um. Er konnte keinen seiner Freunde sehen, aber es war auch noch nicht Mittag. Er ging ein bisschen herum und sah dann eine freie Bank, auf diese setzte er sich und wartete bis es Mittag war. Allmählich füllte sich die Stadt mit Händlern und Rittern, die auf der Suche nach Geld waren. Bald wurde es Mittag und Mark suchte die Kafra Angestellte, die mitten ihm Geschrei der Händler stand. Niemand außer ihm war dort. Plötzlich kam eine Gruppe junger Menschen in die Stadt, Mark dachte, er kann sie, und ein Ritter führte die Gruppe. Der Ritter sah Mark und sagte: "Hey, Mark, bist du das?!" Mark rannte auf die Gruppe zu und erkannte sofort seine Freunde, alle hat einen anderen Beruf. "Ich hab den anderen gesagt, ich treff mich mit ihnen in Payon, denn sie wohnen ja in einer ganz anderen Stadt. Mark schaute sich alle gründlich an und sagte: "Toll euch wieder zu sehen..." Alle stimmten zu, dann sagte Phil: "Nun, gehen wir am besten zuerst in meine Kammer, dort können wir ungestört sprechen..." Phil führte die Gruppe an den Händlern vorbei zu einem Haus auf einem Hügel, sie ingen hinein und waren sehr wahrscheinlich in der Schule für Ritter. Waffen hingen an die Wand und überall tummelten sich Ritter oder Kreuzritter. Sie gingen eine Treppe hinunter, bis in die tiefste Etage, wo Phil eine Tür öffnete und die Gruppe hineinging. Der Raum hier war sehr klein, er wurde nur von ein paar Kerzen erläuchtet und die Wände waren dunkel. Ein Bett stand in der Ecke und ein Schreibtisch in der gegenüberliegenden Ecke, gegen die Wand angelehnt waren ein paar Schwerter und Schilde. Nina und Moritz setzten sich auf den Tisch, Karsten und Martin setzten sich auf das Bett, Mark lehnte sich gegen die Wand und Phil schloss die Tür. "Was ich euch eigentlich fragen wollte, ist...wollen wir eine Gilde machen?" Alle im Zimmer schauten auf Phil fassungslos, dann sagte Nina: "Um eine Gilde anmelden zu können, brauchen wir ein Emperium, aber ich bezweifle, dass jemand von uns diesen Stein hat." "Was ist ein Emperium?", fragte Moritz, Mark fragte sich dies auch. Dann antwortete Phil: "Ein golden leuchtender Stein, der die Kraft enthält sich zu vergrößern, wenn er eine sehr starke Wasserquelle besitzt." Phil ging zu seinen Schwertern und Schilden, wühlte ein bisschen zwischen diesen herum und holte zwischen den Schwertern und Schildern einen kleinen, gelben Vieleckigen Stein heraus. "Das hier," begann Phil und deutete auf den Stein, "ist ein Emperium. Hab ich mir für ein ganzes Häufchen Zeny gekauft...also, machen und melden wir unsere Gilde an?" Es gab zustimmendes Gemurmel und dann sagte Phil: "Gut, dann ist es beschlossen."

Kapitel 4 - War of Emperium
Da Martin Messdiener war, konnte er ein Warpportal nach Prontera erscheinen lassen, damit sie früher in Prontera ankamen. Sie erschienen Mitten in der Stadt und Phil ging, als ob er den Weg schon seid Jahren kannte, vor der Gruppe und führte sie zum Anmeldepunkt der Gilden. Man konnte es so sagen, dass wenn man der Straße die der Kirche gegenüberliegt folgt, man beim Haus für das Gildenanmelden kam. Im Haus war nur ein einziger Mann, dieser schien eingeschlafen zu sein. Die Gruppe sah sich in diesem Haus ein bisschen um, aber sie entdeckten garnichts, nur eine weitere Tür, diese konnten sie aber nicht erreichen, denn diese war hinter der Theke auf der der Mann schlief. Als Karsten die Wand anfasste, bröckelte ein bisschen von dieser ab und der Mann hinter der Theke wachte auf. "Oh, ähm...hallo, ich...vermute mal, ihr wollt eure Gilde anmelden, stimmts?" Alle nickten. "Gut...dann brauch ich das Emperium, die Anzahl der Mitglieder und den Namen eurer Gilde." "Unser Name, genau...ähm, hat jemand nen Vorschlag?" Phil sah sich um und niemand anwortete. "Hmh...ich hab keine Idee..." Es blieb einige Zeit still, dann sagte er: "Ich weiß! Wir nennen uns "Die Kämpfer der neuen Ära" !" Es schien niemand etwas dagegen zu haben und Phil sagte: "Ähm, hier das Emperium...wir sind sechs und unser Name ist Die Kämpfer der neuen Ära, abgekürzt mit DKA." Der Mann hinter der Theke schrieb eilig alle auf und sagte: "Nun, herzlichen Glückwunsch zu eurer Gilde." "Danke", antworteten die Kämpfer der neuen Ära und verließen das Haus. Mark fiel plötzlich etwas ein. "Hey, heute ist doch das War of Emperium...wollen wir es nicht mal versuchen eine der Burgen zu erobern?" "Ja, wir können es mal versuchen...", sagte Martin. Die DKA begab sich auf das Feld mit den vielen Burgen, wo schon das Podest für den Moderator gebaut wurde und der Bereich abgegrenzt wurde. Die Gruppe ging auf einen Mann zu, der wahrscheinlich kontrolllierte ob alles richtig gebaut wurde und Mark fragte: "Guten Tag, ähm, wir würden gerne beim War of Emperium mitmachen, wo müssen wir uns einschreiben?" Der Mann zeigte mit seinem Zeigefinger auf einen sich gerade sonnenden Mann und die DKA ging auf diesen zu. "Ich vermute mal, einschreiben.", sagte der Mann und alle nickten. "Gut, also als allererstes brauch ich euren Namen." "Die Kämpfer der neuen Ära, abgekürzt mit DKA.", sagten alle gleichzeitig. "Gut, dann muss ich noch wissen, welche der fünf Burgen ihr angreifen wollt und um welche Uhrzeit." "Warten sie kurz, wir müssen uns kurz beraten.", sagte Phil und die DKA bildete einen Kreis. Dann sagte Phil im Flüsterton: "Ich denke, wir sollten gegen Ende, also ungefähr gegen halb neun am Abend...welche Burg aber, das weiß ich nicht." Dann meldete sich Nina zu Wort: "Auf dem Zettel von dem da war kein einziger Gildenname für die Burg rechts oben eingeschrieben." "Gut...hey, Sie da, wir haben uns entschieden. Um halb neun die Burg rechts oben.", sagte Moritz. Der Mann nickte und kritzelte etwas auf sein Blatt Papier, dann fragte Karsten: "Wie spät ist es?" "Halb sieben.", sagte Martin und deutete auf eine Standuhr vor einer der Burgen. Sie beschlossen, sich auf eine Bank zu setzen und abzuwarten, währenddessen verfolgten sie die Bauarbeiten des Podestes und der Absperrungen, und es kamen immer mehr Menschen. "Ähm, ich habe eine Frage...was genau müssen wir eigentlich machen?", fragte Martin. "Ganz leicht," begann Karsten, "wir müssen zum Emperium der Burg vordringen und dieses angreifen, sobald es zerspringt gehört die Burg uns." Allmählich näherte sich die Stunde des War of Emperium und wie Krieger der neuen Ära wurden gebeten zur Burg rechts oben zu gehen. Als sie vor dem Eingang ankamen, begann der Moderator zu sprechen: "Herzlich Willkommen zum heutigen War of Emperium, die Gilden werden wie immer um eine der Burgen kämpfen und natürlich gibt es wieder Berichterstattung der Burgen von anderen Städten. Nun, lasset das War of Emperium beginnen!" Viele Gilden stürmten in die Burgen, nur die Burg rechts oben wurde verschont. "Hey, wenn wir Glück haben haben nur wir uns für diese Burg angemeldet...", sagte Nina. Dann hörten sie eine Weile dem Moderator zu: "...die Blacksgilde ist schon in den Vorkammern des Emperiums der Burg links unten, und wie ich höre, hat es die Totenwächtergilde bis zum Emperium der Burg rechts oben geschafft...und...uuuund...JA, DAS EMPERIUM DER BURG RECHTS OBEN WURDE ZERSTÖRT! HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!" Der Moderator räusperte sich und sprach dann weiter: "Und wie ich höre, konnte man in Payon bisher alle Burgen verteidigen, in Al de Baran aber wurden schon drei Burgen erobert und in Geffen noch keine einzige..." Die DKA hörte eine Weile dem Moderator zu, und dann bemerkten sie, dass es bald halb neun war. "Also Leute, viel Glück, und achtet nicht auf alles andere, versucht nur das Emperium zu zerstören!", sagte Phil und näherte sich dem Eingang der Burg rechts oben. Als es halb neun war, rannten sie hinein in die Burg. Sie waren in einem großen leeren Raum, gegenüber des Raumes war eine Tür. Sie rannten auf diese zu, doch plötzlich regneten Feuerbälle auf sie hinunter. "Schnell, durch die Tür!", schrie jemand und sie eilten dorthin. Nun waren sie in einem Raum mit drei Rittern. Karsten, Martin und Moritz kämpften gegen diese, währen Mark, Nina und Phil an ihnen vorbeirannten in den nächsten Raum. Nun waren sie in einem Hell erleuchtetem Raum, und ein Jäger stand auf einem Podest vor ihnen. Nina nahm sich diesen vor, während Mark und Phil weiter in den Raum des Emperiums rannten. Vier Diebe warteten hier, und als diese bemerkten, dass Mark und Phil hereingekommen waren, holten sie ihre Waffen und näherten sich ihnen. "Ich knöpf mir die hier vor, greif du das Emperium an.", sagte Phil im Flüsterton zu Mark und deutete mit seinem Kopf gegen eine golden leuchtende Kabine. Phil rannte auf die Diebe zu und kämpfte mit diesen, während Mark sich an ihnen vorbeischlich und in die Kabine mit dem Emperium war. Ein nur um einen Kopf kleinerer und goldener Stein stand vor ihm. Mark wollte diesen angreifen, doch er hatte ein Problem: Wie benutzt man Magie? Er hatte seit seinem Abschluss keine Magie benutzt, aber er durfte seine Freunde nicht enttäuschen. Er konzentrierte sich, bildete eine Schale in seinen Händen und dachte an Feuer, Feuer dass in seinen Händen war. Plötzlich spürte er etwas warmes in seinen Händen: Ein großer Flammenball war in seinen Händen, dieser rotierte Wild herum und Mark versuchte mit seinen Fingern den Feuerball in die Richtung des Emperiums zu befördern. Dann, auf einmal schoss aus seinen Händen der Ball gegen das Emperium. Mark dachte, es sei zerstört, doch es ist nur ein bisschen geschrumpft. Plötzlich stürmte ein Dieb in die Kabine und stach auf Mark ein, so lange bis er in Ohnmacht fiel.

Kapitel 5 - Angriff auf die Städte
Mark machte langsam seine Augen auf. Er war in einem großem Raum, neben ihm auf einem Bett lag Nina, hinter ihm Moritz, sie alle waren schwer verwundet. Mark hob seinen Kopf und sah Phil mit einer Priesterin sprechen. Als Phil Mark sah, eilte er zu ihm und die Priesterin folgte ihm. "Ah, auch schon aufgewacht?", sagte Phil. Die Priesterin sprach ein paar Worte und auf einmal fühlte sich Mark als ob er all seine Kräfte zurück erhalten hatte. "Was...was ist mit dem War of Emperium geschehen?", fragte Mark. Phil schaute etwas wütend und dann begann er zu sprechen: "Karsten ist sofort beim ersten Schlag zussammengebrochen, Martin und Moritz besiegten alle drei Ritter und halfen dann Nina, wären sie etwas später gekommen wäre Nina's Hand mit einem Pfeil durchstochen. Martin und Nina brachen zusammen als der Jäger besiegt war und Moritz kam mir zur Hilfe als du in der Kabine warst. Wir besiegten alle bis auf einen Dieb, dieser hat dich dann in Ohnmacht gestochen." Mark stand auf und sah sich um. "Wollen wir nicht nach Geffen gehen?", fragte Mark. "Können wir", sagte Phil. "Ich hab den anderen die schon aufgewacht sind gesagt, wir treffen uns zu Mittag bei Miriel Ran, der Frau die vor der Kirche steht. Mark nickte und verließ den Raum, dann sah er, dass er in der Kirche war. Er verließ sie und dachte, er würde die Zeit bis Mittag auf seiner Lieblingsbank verbringen. Als es halb elf war, ging Mark zum vereinbarten Treffpunkt wo schon die anderen auf ihn warteten. "Also, da wir alle wieder zusammen sind, wollte ich wissen, was wir heute machen. Mark machte den Vorschlag, wir könnten nach Geffen gehen, da waren wir schon lange nicht mehr dort waren...hat jemand einen anderen Vorschlag?", fragte Phil. Niemand sagte etwas. "Gut, machen wir uns dann auf den Weg nach Geffen." Sie machten sich auf den Weg zum westlichen Tor von Prontera und verließen durch dieses auch die Hauptstadt Rune-Midgards. Auf ihrem Weg nach Geffen besiegten sie gemeinsam Pupas, diese entwickelten sich aus Fabres und wurden nach einer gewissen Zeit Creamys. Die Rocker mussten auch unter dem Angriff der DKA leiden und einer von ihnen hinterließ eine Rocker Karte. "Wieviel die wohl Wert ist?", fragte sich Karsten. "Du denkst immer nur an deinen Profit", erwiderte Phil und steckte die Karte in seine Hose. "Wir sammeln erstmal ein paar Karten, dann teilen wir sie gerecht auf und jeder darf mit seinen machen was er will." Bald kamen sie in Geffen an, natürlich wollten sie als allererstes ihre Familien besuchen. Mark eilte zum Haus seiner Eltern und betrat er, doch niemand war da. "M...mama? Schwester?" Niemand war in dem Haus. Er ging in den Zimmern herum und sah, dass nichts im Haus war. Dann entdeckte er einen Zettel, auf dem stand: "Zum Verkauf". Bevor er nachdenken konnte, wieso man dieses Haus verkaufen wollte, hörte er auf einmal Schreie außerhalb des Hauses. Menschen liefen ängstlich herum, und es hatten sich vor jedem Tor viele Soldaten postiert. "Was ist denn los?", fragte Mark seine Freunde als er diese entdeckte. "Keine Ahung", antwortete Nina. Ein Soldat hörte sie sprechen und deutete nur mit seinem Finger auf das östliche Tor von Geffen. Mark sah eine Schar übergroßer Monster auf die Stadt Geffen zuraßen. Die Soldaten sagten allen, wo sie sich hinstellen sollten, um den Angriff zu erwarten. "Gleich sind sie da...", sagte einer der Soldaten. "MAGIER, FEUERWAND!" Mark konzentrierte sich und stellte sich in seiner Hand eine Wand aus Feuer vor, er stellte sich drei große Flammen vor, die diese Wand bildeten. Er machte die Augen auf, sah in seinen Händen drei kleine Flammen und er deutete mit seinen Fingern vor das Tor von Geffen. Die Flammen schossen auf den Punkt hin, auf den Mark gezeigt hatte und wuchsen nun sehr schnell auf die Größe von drei Menschen. Die anderen Magier hatten dies um einiges schneller geschafft, und ihre Wand war auch viel Größer. Auf einmal quetschten sich tausende aggresive Monster aus dem Tor heraus und liefen direkt in die Feuerwände die man hergezaubert hat. Manche Monster fielen beim berühren dieser Wände zusammen, andere rannten einfach hindurch und griffen die Menschen an die es hier gab. Die Bogenschützen feuerten von den Mauern Geffens auf die Monster herab, während Ritter, Diebe und Händler die Monster aus der Nähe angriffen, Priester heilten die Menschen währenddessen. Zauberer greiften die Gegner auch aus der Ferne mit ihren Zaubern an, und bald wurden es immer weniger Monster. Doch auf einmal erschienen tausende Doppelgänger, jeder Mensch in Geffen hatte seinen eigenen und die Doppelgänger griffen auch nur die Menschen an die sie kopiert haben. Mark schoss seine Feuerbälle auf seinen Doppelgänger ab, doch es schien als ob dieser keinen Kratzer hatte. Er kam immer näher, und auf einmal gab es einen schrillen Schrei und Mark machte seine Augen zu. Als er sie wieder aufmachte, waren alle Doppelgänger verschwunden. Übrig blieben verletzte Menschen, dann schrie plötzlich jemand: "MARK, SCHNELL!" Es war Nina, es schien als ob sie etwas dürchterliches gesehen hätte. Mark eilte zu ihr und fragte: "Was ist denn?" Sie zeigte nur mit ihrem Finger auf jemandem, der auf dem Boden lag. "Was ist mit ihm?", fragte Mark. Nina flossen auf einmal Tränen über ihr Gesicht, dann kam ein Mönch zu ihnen und sagte: "Er ist tot." "W...was?! P...Phil...nein, das kann doch nicht...sagt das das nicht stimmt!" Mark schaute sich die leblose Leiche von Phil an. "E...es gibt doch eine Möglichkeit...können wir ihn nicht wiederbeleben?" Der Mönch schüttelte seinen Kopf. Mark konnte es nicht fassen. Phil war tot. Während der nächsten Zeit verbrachte die DKA bei ihren Familien in Geffen, Mark konnte Unterschlupf bei Karsten finden. Während der nächsten Zeit war es sehr still, und der Körper von Phil sollte auch in nächsten Zeit "begraben" werden. Mark verbrachte den ganzen Tag damit, in der Bücherei. Er suchte nach einer Möglichkeit Phil wieder Leben zu lassen, doch er suchte zwecklos. Bald kam der Tag, an dem traditionell nachdem der Körper im Sarg drei Tage lag diesen in den Fluss des Todes zu werfen und ihn dort schwimmen lassen. Kräftige Mönche hebten den Sarg, und waren kurz davor, den Sarg in den Fluss zu werfen, als plötzlich Mark aus der Bibliothek herangeeilt war. "STOP! ICH SAGTE STOP!", schrie er. Alle blickten ihn an. "Wo...wo sind meine DKA-Freunde?", fragte Mark. Die lebenden Mitglieder der DKA gingen zu ihm. "Es...es gibt eine Möglichkeit, dass Phil wieder lebt.", sagte Mark. "Und die währe?", fragte Martin. "Wir suchen den Baum des Yggdrasil und bringen Phil ein Blatt des Baumes, dann kann er wieder Leben." "Den Baum gibt es nicht, er wird nur in Märchen erwähnt.", sagte Karsten. "Woher wissen wir das die Märchen nicht wahr sind?", fragte Mark wütend. Niemand antwortete ihm. Mark ging zu den Mönchen und sagte: "Ein Monat. Gebt mir einen Monat, ich werde den Baum finden und ein Blatt von ihm mitbringen." Zuerst sagte keiner der Mönche etwas, dann nickten sie und ließen den Sarg zu Boden fallen. Mark packte flott seine Sachen und wollte sich auf den Weg machen, als ihn die DKA Mitglieder aufhielten. "Wir gehen mit.", sagten sie. Mark lächelte und wartete, bis seine Freunde bei ihm ankamen.

Kapitel 6 - Das Dorf im Dschungel
Mark hatte gelesen, dass der Baum Yggdrasil irgendwo im Dschungel versteckt war, also machten sie sich auf den Weg zu der Stadt, die am nähesten an einem Dschungel lag: Morroc. Ihr Weg führte sie zuerst nach Prontera, dann nach Payon und von dort aus nach Morroc. Auf ihrem Weg dorthin trafen sie ein paar aggresive Wölfe, diesen konnte man aber Leicht entgehen und nach ein paar Tagen kamen sie in Morroc an. Da Moritz hier seine Ausbildung zum Dieb gemacht hatte, kannte er sich in dieser Stadt sehr gut aus. "Also, da vorne, der Mann da verkauft Diamante, die braucht ihr falls ihr heiraten wollt, und die Frau links verkauft Haustierfutter, und da ist die Kafra Angestellte..." Morroc war eine Stadt in der Wüste, daher war es dort am Tag sehr warm und in der Nacht sehr kalt. Die Häuser waren schäbig und die Mauern waren auch am zusammenbrechen, denn auch hier wie in allen anderen Städten wurde diese Stadt angegriffen. Sehr viele Menschen gab es hier nicht, wahrscheinlich deshalb weil diese Stadt einen schlechten Ruf hatte, denn die Händler hier wurden meist von Dieben überfallen. Mitten in der Stadt ragte ein Palast aus dem Wasser, er hatte eine bräunliche Farbe und sah orientalisch aus, außerdem stand dieser unter Denkmalschutz. Die DKA konnte die Tage die sie in Morroc vergeudeten bei einer netten älteren Dame im Osten der Stadt übernachten, und während des Tages suchten sie nach Informationen über den Yggdrasil Baum in der Bibliothek von Morroc. "Der Yggdrasil Baum wird nur nebenbei, sozusagen als kleiner Gag in den Geschichten eingebaut, in keiner wird er genau beschrieben...", sagte Moritz der in einem dicken Buch herumblätterte. "Hier steht, dass der Baum übergroß sei und in einer Stadt namens Umbala steht, die Blätter des Baumes wären bunt und das Volk das in Umbala lebt keinen in die Nähe des Baumes lässt.", sagte Nina und legte ihr Buch zurück ins Regal. "Hey, ich hab was gefunden!", sagte Mark lauthals. "Ein versteckter Hinweis, ich wette, wenn wir lösen können, was gemeint ist, finden wir den Baum!" Dann begann Mark das Rätsel vorzulesen: "Der Daum des Lebens wird bewacht, Tag ein, Tag aus, Tag und Nacht. Finde die Frage und streiche den zweiten Buchstaben weg, dann erhältst du Hinweis wo du suchen musst. Aber jetzt fragst du dich: Wo finde ich hier die Frage? Deine Frage wurde schon beantwortet." Sie schauten sich abwechseln an. Die DKA verbreachte den restlichen Tag damit, über das Rätsel zu grübeln. "...vielleicht ja muss man ein paar Wörter kombinieren, zum Beispiel Baum und Tag...Baumtag? Nee...", dachte sich Mark. In seinem Nachdenken über das Rätsel wurde er immer müder und schlief bald ein. Vor ihm schwirrten sämtliche Wörter der Rätsels herum, sie wechselten dauerhaft ihren Platz und dann war er in einem Raum mit Fragewörtern die herumschwirrten. "Wer, wie, wann, wieso, weshalb, w..." Mark machte seine Augen auf. Er schwitzte sehr stark und bemerkte, dass es schon lang Tag war. Mark zog sich seine Kleidung an und rannte in die Bibliothek, er war sich sicher das die DKA dort sei, und das stimmte auch. "Ich," begann er, "habe das Rätsel gelöst." Sie schauten ihn an. "Die Lösung ist Westen. Bei dem ersten Satz fragt sich jeder, wo der Baum ist. Bei dem zweiten Satz steht, man soll den zweiten Buchstaben wegstreichen, dann bleibt nur ein W übrig, und W bedeutet normalerwiese Westen. Und die Letzten beiden Sätze bestätigen, dass Westen gesucht ist." Es schien, als ob allen ein Licht aufgegangen wäre. "Schnell, wir haben nicht ewig Zeit, in zwanzig Tagen müssen wir wieder in Geffen sein!" Die anderen nickten, packten schnell ihre Sachen und verließen die Stadt in Richtung Westen. Keiner fragte jemanden, wie lange sie noch gehen müssten, denn auf diese Frage wusste Niemand eine Antwort. Bald wurde es Abend und sie schlugen ein Lager auf, Mitten im Dschungel. "Hoffentlich finden wir bald den Baum", sagte Nina hoffnungsvoll und legte sich in ihren Schlafsack. "Weit kann es nicht mehr sein, in den Märchen sagt man der Baum ist ein paar Stunden von einer Stadt in der Wüste entfernt", sagte Moritz und legte sich auch in seinen Schlafsack. "Wir finden den Baum schon...gute Nacht.", sagte Mark. "Gute Nacht", sagten auch die anderen. Am nächsten Morgen standen sie sehr zeitig auf, sie wollten unbedingt noch an diesem Tag den Yggdrasil Baum finden. Sie folgten dem Weg nach Westen, so lange, bis sie eine Klippe erreichten. "Na toll, und wie kommen wir da rüber?", fragte Karsten. Mark dachte nach. "Da drüben ist der Yggdrasil Baum.", sagte Mark. "Was?", sagten die anderen. Sie schauten ihn an. "Nun hört mal, in den Märchen wird auch immer über diese Klippe erzählt, sie verbindet unsere Städte mit der Stadt auf der anderen Seite." "Wenn das stimmen würde, müsste eine unsichtbare Brücke irgendwo vor uns sein. Das aber bezweifle ich, denn es ist unmöglich eine unsichtbare Brücke zu bauen.", sagte Karsten. "Ich dachte," begann Mark, "du denkst, es gibt den Yggdrasil Baum." "Das denke ich auch, aber ich unterscheide immer noch zwischen Realität und Phantasie. Wenn man beides zu sehr verbindet, ergibt das schreckliche Folgen." "Alle dachten, den Yggdrasil Baum gibt es nicht wirklich, gibt es einen Beweis das es ihn gibt? Nein, aber wir denken immer noch, das es ihn gibt-" "Wir denken, das es ihn gibt, weil es sonst keine andere Möglichkeit gibt Phil wieder zum Leben zu bringen!" Mark blieb still. Er ging auf den Abgrund zu, der die zwei Klippen trennte. "Nein Mark, mach das nicht-!", schrie Nina, doch zu spät. Mark war im Lauftempo auf den Abgrund zugerannt und es schien, als ober hinunterfallen würde, es schien aber nur so. Alle waren fassungslos. "Seht ihr, wenn man sich etwas traut dann schafft man es.", sagte Mark und hüpfte auf der unsichtbaren Brücke herum. Die anderen gingen zu ihm und sahen sich ein bisschen um, dann gingen sie auf die andere Seite der Brücke und folgten dem Weg. Mark vermied jeglichen Blickkontakt mit den anderen, er wusste, dass Karsten ihn zornig anfunkelte. Dann, nach ein paar Stunden sahen sie ein riesiges Tor vor ihnen stehen. "Das ist es!", schrie Mark. "Der Eingang zum Yggdrasil Baum!" Mark schubste leicht das Tor und es flog auf. Ein paar Meter vor ihnen stand ein riesiger Baum, er hatte bunte Blätter und der Stamm war riesig. Um den Baum herum standen aus Holz gebaute Hütten und vor ihnen das größte. "Ich denke, wir sollten mal hineingehen...", sagte Martin und ging durch den ründlichen Durchgang in das Haus, die anderen folgten ihm. Ein kräftiger Mann stand vor ihnen und roch nach Kräutern, dieser begann zu sprechen: "Ah, es ist schon ein paar Jahrhunderte her seitdem ich Menschen aus der Außenwelt gesehen habe...nun, was führt euch zu uns, dem Stamm der Umbalas?" Niemand sagte etwas. "I...ich...ähm...wir...wir suchen...den Yggdrasil Baum." Das lächeln des Mannes vor ihnen verschwand und er begann zu schreien: "WAS FÄLLT EUCH EIN DEN GROSSEN BAUM DES LEBENS ZU SUCHEN? IHR SEIT DOCH ALLE WIE DIE ANDEREN, WOLLT NUR PROFIT MIT SEINEN BLÄTTERN MACHEN!" "Nein, das stimmt nicht! Ein Freund von uns ist gestorben und wir benötigen ein Blatt um ihn wieder zum Leben zu bringen!", brüllte Mark. "DAS IST JA NOCH TOLLER! DIE WIEDERBELEBUNG IST NUR DEM STAMM DER UMBALAS ERLAUBT!" "A...aber-" "VERSCHWINDET AUS UNSEREM DORF!" Jetzt begann Mark zu schreien: "WIR MACHEN UND AUF DEN WEG UM DIESEN VERDAMMTEN BAUM ZU FINDEN, NACH ALL DEN STRAPAZEN FINDEN WIR IHN UND DANN DAS? ALSO ENTWEDER WIR BEKOMMEN EIN BLATT ODER WIR BLEIBEN FÜR IMMER HIER UND WERDEN DICH TAGEIN TAGAUS DAMIT BELÄSTIGEN, UNS EIN BLATT ZU GEBEN!" Mark war rot im Gesicht. Mark war schon bereit einen Zauber auf den Mann los zu schicken, aber tat es nicht. "Nun gut, lasset das Gericht entscheiden. Entweder der Tod für euch alle, oder ihr bekommt ein Blatt, unter einer weiteren kleinen Bedingung die ich euch später erklären werde...seid ihr damit einverstanden?" Mark nickte zuerst, dann alle anderen nach ihm, und zuletzt auch Karsten.

Kapitel 7 - Die Entscheidung
Das Gericht fand noch am heutigen Tag statt, alle Bewohner des Dorfes Umbalas versammelten sich um den Yggdrasil Baum und warteten gespannt auf ihren Anführer, der das Gericht leiten würde. Er kam, vor und hinter ihm wurden Blätter des Yggdrasil Baumes auf den Boden geworfen und der Mann stieg auf ein Podest vor dem Yggdrasil Baum. Der Mann begann in einer anderen Sprache etwas zu sagen, dann sprach er wieder Deutsch. "Das Gericht wird einfach ablaufen, der Yggdrasil Baum wird über eure Zukunft entscheiden. Fällt nachdem die Anfangszeremonie begonnen hat zuerst ein blaues Blatt vom Baum, werdet ihr getötet, fällt aber stattdessen ein rotes Blatt zuerst hinunter, bekommt ihr dieses. Wir werden so lange abwarten, bis ein Blatt vom Baum fällt...habt ihr alles Verstanden?" Mark nickte. Ihm war übel. Er sah sich um und sah, wie seinen Freunden die Angst im Gesicht geschrieben stand. Dann sah er wieder den Anführer an, der anfing Räucherstäbchen anzuzünden und en Lied in einer fremden Sprache zu singen. Dann schüttete er Wasser über die Räucherstäbchen und sagte: "Das Gericht beginnt." Mark würde am liebsten wegrennen, sich einfach eins von den Blättern die auf dem Boden lagen zu schnappen und wieder zurück nach Geffen zu Phil gehen und ihn wieder zu beleben. Währenddessen fielen sehr viele grüne und gelbe Blätter hinunter, aber dann kein blaues oder rotes. Nach ungefähr einer halben Stunde setzte er sich auf den Boden und macht kurz die Augen zu, dann hörte er ein Ohrenbetäubendes Geräusch. Alle Menschen um ihn schrien "Ooooooh" oder "Aaaah" oder "Uiiiiii". Mark wusste, das entweder ein rotes oder ein blaues Blatt hinuntergefallen war. Er war sich sicher, dass es ein blaues Blatt sei, er wollte wegrennen, einfach alle hinter sich lassen und wieder nach Hause zu kommen. Dann machte er die Augen auf. Vor ihm auf dem Boden lag ein rotes Blatt des Yggdrasil Baumes. Er konnte es nicht fassen. Phil würde wieder leben. Mark sprang auf, rannte zu seinen Freunden und umarmte sie, doch dann sagte der Anführer des Umabala Stammes: "Nun, herzlichen Glückwunsch...aber ich hoffe, ihr habt nicht vergessen das ich gesagt habe das ich noch eine weitere Bedingung habe." Mark hörte nicht hin und hüpfte vor Freude herum. "Einer von euch wird für vier Jahre hier bleiben müssen und uns bei den Bauarbeiten unseres Dorfes helfen, und andere Sachen erledigen." Mark stoppte. Er konnte es kaum glauben, was der Anführer gesagt hatte. "M...meinen Sie das Ernst?", fragte Nina. "Todernst. Ich gebe euch eine Stunde nachdenkzeit, dann möchte ich eure Entscheidung wissen." Der Mann stieg vom Podest und ging wieder in seine Hütte. Keiner der DKA Mitglieder wollte etwas sagen, dann sagte einer von ihnen: "Ich bleibe hier." "Nein, das tust du nicht!", schrie Nina. "Doch. Ich habe euch sowieso zu viel Ärger gemacht." "Nein, hast du nicht!", sagte Moritz. "Lügt nicht, außerdem komme ich sowieso in vier Jahren wieder, ihr könnt mich auch besuchen kommen." "Wieso willst du hier bleiben?", fragte Martin. "Weil ich will. Außerdem denke ich, ich kann von den Menschen hier sehr viel lernen." "Willst du wirklich hier bleiben?", fragte Karsten. "Ja, ich will. Los, schnell, sagen wir es dem Anführer!", sagte Mark und rannte zur Hütte des Anführers. "Wir haben uns entschieden. Ich bleibe hier." "Oh, eine schnelle Entscheidung...nun gut, hier das Blatt.", sagte der Mann und gab Mark das Blatt des Yggdrasil Baumes. Die restlichen DKA Mitglieder stürzten auch in die Hütte und Mark übergab das Blatt Karsten. "Passt gut darauf auf.", sagte Mark. Nina begann zu weinen und rannte aus der Hütte, Martin und Moritz folgten ihr. "Bist du dir sicher das du da bleiben willst?", fragte Karsten leise. "Ja, wir sehen uns sowieso in vier Jahren wieder. Außerdem lebt Phil dann wieder!", sagte Mark und versuchte zu lächeln, doch es gelang ihm nicht. Er wollte eigentlich garnicht hierbleiben, aber Mark wusste, dass kein anderer sich sonst "übergeben" hätte, deshalb wollte er hier bleiben. Karsten verließ die Hütte und Mark folgte ihm. Gemeinsam suchten sie Nina, doch sie war wie vom Erdboden verschluckt. "Die muss doch irgendwo hier sein", sagte Karsten und sah sich in einer Seitengasse um. Mark suchte in einer Sackgasse nach ihr, doch er fand nur Martin und Moritz auf dem Boden sitzend. "Und, habt ihr sie gefunden?", fragte Mark die beiden. "Nein. Sie ist einfach so verschwunden...", sagte Karsten und stand auf. Dann hatte Mark einen Einfall. Er rannte zum Yggdrasil Baum und rief: "Nina, ich weiß das du irgendwo hier bist. Nun komm schon, zeig dich!" Doch es kam keine Antwort. Mark ging um den Baum herum und sah dann Nina in einer Ecke schmollen. "Nun komm schon, so schlimm ist es doch nun auch wieder nicht.", sagte Mark. "Doch, ist es. Wir werden uns ganze vier Jahre nicht sehen, das ist schrecklich!", brüllte Nina. "Phil ist dir aber wichtiger." "Nein, ihr seid mir beide gleich Wert." "Lüg nicht. Jeder weiß, dass du Gefühle für Phil hast." "Toll, und?" "Er soll Leben." "Wenn ich aber dich gegen ihn eintauschen muss bin ich nicht einverstanden! Ich will, dass ich euch beide in meiner Nähe habe, ich will, dass ich einfach mit euch Spaß haben kann!" "Wir sehen uns aber in vier Jahren." Nina sagte nichts. Sie war rot vor Wut und Mark wusste, die würde ihm am liebsten den Mund zu kleben und ihn in einem Sack hinausschmuggeln. "Gut, wenn du bleibst, bleibe ich auch." Mark umarmte nun Nina und flüserte ihr ins Ohr: "Hör auf. In vier Jahren sehen wir uns wieder, das Verspreche ich dir. dann können wir wieder gemeinsam Spaß haben, wir besuchen Inseln, kämpfen beim War of Emperium mit und so." Auf einmal kamen Moritz und Martin angerannt, und Moritz sagte: "Endlich haben wir dich gefunden." Mark ließ Nina los und sagte: "Ich denke, ihr solltet gehen." Niemand sagte etwas. Dann kam Karsten angerannt und sagte: "Ähm, der Anführer dieses Dorfes sagte, wir sollen gehen..." Die DKA ging zum Tor der Stadt und stoppte dann. "Bis dann.", sagte Moritz. "Wir sehen uns wieder, da bin ich mir sicher...", flüsterte Martin. "Ich...wir...werden dich vermissen.", sagte Nina und kullerten Tränen über die Wange. "Wir vergessen dich nie.", sagte Karsten. Dann verließ die Marklose DKA durch das Tor die Stadt, Mark setzte sich seine Nikolausmütze auf die er vor ein paar Monaten bekommen hatte und schrie: "Ich werde euch nie vergessen!"

Kapitel 8 - Der Mann, der sie Verfolgt
Inzwischen waren vier Jahre vergangen, Phil wurde rechtzeitig wiederbelebt, dann wurden Nina und Phil ein paar, Karsten machte ein Geschäft in Yuno, einer Stadt die auf einem Vulkan schwebt auf und alle wurden 20 Jahre alt. Während der ganzen vier Jahre waren sie kein einziges Mal Mark besuchen, es schien, als ob sie ihn vergessen hätten oder er tot wäre. Die DKA trennte sich nach der Trennung von Mark und alle gingen ihre Eigenen Wege, aber Phil wollte die DKA wieder ins Leben rufen und vereinbarte ein Treffen in einem Gasthaus von Prontera. Phil und Nina saßen an einem Tisch in der Ecke und tranken einen Kaffe, nach und nach aber kamen auch Moritz, Martin und Karsten an den Tisch und begannen über ihre Ereignisse zu sprechen. Plötzlich schwang die Gasthaustür auf und ein stark aussehender, behaarter Mann betrat das Gasthaus. Sein Gesicht und seine Arme waren vollen Kratzer, sein Gewand zerrissen und seine Schuhe kaputt. "Ein Glas Wasser bitte", sagte der Mann und setzte sich auf den Stuhl vor der Theke. Die DKA plauderte fröhlich weiter, während der Mann an der Theke sie finster anstarrte. "Hey," sagte Nina flüsternd, "der Mann an der Theke da beobachtet uns schon die ganze Zeit. Er ist mir ein bisschen unheimlich..." Alle DKA Mitglieder sahen den Mann an, dann stand Phil auf, ging zu dem Mann und sagte: "Hey, was willst du von uns?" Der Mann lächelte nur und verließ ohne einen Schluck Wasser getrunken zu haben das Gasthaus. "Komischer Typ", sagte Martin. Danach plauderten sie fröhlich weiter und beschlossen, am heutigen War of Emperium wieder mit zu machen. Sie ließen sich wie das letzte Mal für die Burg rechts oben einschreiben und warteten auf den Start. Währenddessen füllte sich das Publikum mehr und mehr, und dann begann auch schon das War of Emperium. "Hey", sagte Moritz, "der Mann aus dem Gasthaus ist schon wieder da!" Der Mann stand in der ersten Reihe des Publikums und war wie im Gasthaus nur auf die DKA fixiert. "Ach, vergesst den Typen", sagte Phil. Karsten wollte etwas sagen, doch er machte nur den Mund auf und zu. Dann stürmte die DKA in die Burg und der Moderator kündigte nach ein paar Minuten auch den Sieg der DKA an, endlich gehörte ihnen eine Burg. Nach ein paar weiteren Minuten ging das War of Emperium zuende und die DKA machte sich in der Burg gemütlich. "Und das beste ist," begann Phil, "Wir können uns täglich aus der Kiste der Geheimnisse einen sehr wertvollen Gegenstand nehmen! Ich hole mal einen Gegenstand aus der Kiste..." Phil ging in einen anderen Raum und kam mir einem riesigen Boden zurück. "Das ist ein Plus acht gehärteter Eisenbogen, genau passend wenn du Jägerin wirst." "Du, es tut mir Leid dir das sagen zu müssen, aber ich werde keine Jägerin...ich werde Tänzerin.", sagte Nina und wurde rot im Gesicht. "Oh, wenn das so ist..." Phil rannte in den Raum mit der Kiste und kam mir einer Peitsche zurück. "Das ist eine Plus sieben Peitsche, mit Peitschen kann man Gegner sehr leicht besiegen." "Oh, danke!" Nina umarmte Phil und übte an der Wand schon mal mit der Peitsche um zu gehen. Am nächsten Tag bekam Phil eine Plus sieben gehärteter Silberrüstung, mit dieser wollte er heute gegen Monster kämpfen. Die DKA ging auf die östlichen Felder von Geffen und besiegte ein paar Monster, und auf einem Baum saß der Mann der sie verflogte. "Beachtet den Typen nicht...", sagte Phil und ging ein bisschen herum, dann sagte Karsten, dass er kurz etwas einkaufen wolle und verschwand in der Richtung des Mannes auf dem Baum. Am Abend setzte sich die DKA in ihrer Burg zusammen, Phil wollte mit allen Mitgliedern sprechen. "Es ist euch schon sicher aufgefallen, dass uns jemand verfolgt, ein Mann den ihr sicher schon bemerkt habt. Ich war deshalb kurz bei den Soldaten von Prontera und fragte diese, was wir machen sollen. Einer von ihnen sagte, wir sollen wenn wir den Mann nochmal sehen ihm sagen dass er verschwinden soll oder die Soldaten werden ihn einbunkern. Verstanden?" Sie nickten und verteilten sich in der ganzen Burg, dann legten sie sich in ihre Betten und schliefen ein. Am nächsten Morgen eilte Phil mit einer Kette zu Martin. "Eine plus sechs Heiligenkette, verstärkt deine Magie." "Danke",sagte Martin und legte sich die Kette an. "Was machen wir heute?", fragte Karsten neugierig. "Einkaufen, in Izlude. Ein Freund sagte mir, jemand verkauft dort billige Ware die wir brauchen könnten. Außerdem ist Heute zehn Prozent Rabatt in den Läden von Izlude, also dachte ich wir gehen dorthin." Es hatte niemand etwas einzuwenden und so machten sie sich auf den Weg nach Izlude. "Was suchst du, Karsten?", fragte Nina als sie kurz vor der Brücke waren die nach Izlude führte. "Ach, garnichts..." Als sie in Izlude ankamen, folgten sie Phil an den Händlern und Läden vorbei in eine Seitengasse. Ein Schmied hatte hier sich ein Lager aufgebaut und verkaufte günstig Waffen. Jeder kaufte sich von seinem eigenem Geld eine Waffe, dann gingen sie in die Läden und kauften Essen, Getränke, neue Kleidung, Schuhe, Mützen und Heiltränke. Als sie dann den Laden verließen, sagte jemand vor dem Haus: "Na, fertig eingekauft?" Der Mann, der sie verfolgte stand da. "Was wollen sie von uns?!", schrie Nina. Der Mann lächelte und sagte: "Ich dachte, du würdest dich noch an mich erinnern." "Wer sind Sie?", fragte Phil. "Oh, wie ich sehe lebst du wieder." Die DKA sah den Mann fassungslos an. Woher wusste der Mann das Phil je tot gewesen war? "Sagen sie uns endlich, wer sie sind!", schrie Martin und hob seine Fäuste. "Ja, oder sie landen heute noch im Krankenhaus!", sagte Moritz und stellte sich mit seinem Messer neben Martin. Der Mann wollte etwas sagen, doch Karsten undterbrach ihn und schrie: "STOP!" "Was ist denn los?", fragte Martin. "Ich sag es ihnen jetzt, die werden dich sonst nie erkennen.", sagte Karsten und atmete tief ein und aus. "Phil, Nina, Moritz und Martin. Den Mann, den ihr vor euch sieht ist Mark." Die DKA sagte nichts. Nina rannte auf den Mann zu, doch er wich ihr aus. "Vier Jahre", begann Mark. "vier verdammte Jahre saß ich in dem Dschungelloch namens Umbala. Ich musste täglich arbeiten, Essen besorgen, die Stadt vor gefährlichen Monstern beschützen und bekam manchmal auch garnichts zum Essen. Täglich hoffte ich, jemand von euch würde kommen, aber ich täuschte mich. An meinem Letzten Tag in Umbala kam Karsten mich besuchen, er wollte mich auf meinem Weg zurück begleiten. Keiner, aber auch keiner von euch vieren wagte es mir wenigstens einen Brief zu schreiben!" "Mark, sie können nichts dafür, sie dachten, du wärst tot-" "TOT?! PAH, DAS IST ALSO DER DANK FÜR DAS LEBEN VON PHIL!" "Jetzt bruhig dich!", schrie Karsten. Mark war rot vor Zorn. Er wollte seinen ganzen Schmerz in Worten fassen, doch es war unmöglich. "Es tut uns Leid.", sagte Phil und starrte den Boden an. "Euch? Also von Nina hätte ich am ehesten erwartet, dass sie den Satz sagt, aber das sie nur still auf den Boden starrt-" Phil drückte Mark gegen die Wand. "Jetzt reiß dich zusammen!", schrie Phil. Mark packte Phil an der Schulter und drückte an einem bestimmten Punkt so kräftig gegen den Schulterknochen, dass Phil zu Boden ging. Nina rannte zu Phil, Martin und Moritz waren jeder Zeit bereit auf Mark los zu stürmen. "Was wagst du es-", schrie Nina, spannte ihren Bogen und zielte auf Marks Hals. Mark lächelte nur. "Das", begann er, "machst du nicht." "Da sei dir nicht so sicher!" Mark wollte von der Wand weggehen, doch Nina schrie: "Bleib stehen! Bleib stehen, oder ich bring dich um!" Mark stoppte. "Ich will dir nicht weh tun." Mark näherte sich langsam Nina und wollte ihr den Bogen abnehmen, doch Nina schoss ihren Pfeil ab. Mark sackte zu Boden. "SPINNST DU?!", schrie Karsten. Nina hatte Marks rechten Arm getroffen, er blutete sehr stark. "Martin, hilf mir doch!", schrie Karsten. Martin eilte zu Karsten und benutzte seine besonderen Kräfte um den Arm wieder verheilen zu lassen. Nun sackte Nina zu Boden. "W...was habe ich getan..." Moritz, Karsten und Martin antworteten ihr nicht, Phil und Mark waren bewusstlos. "Es...es tut mir so Leid, aber er hat Phil angegriffen, u...und wir haben ihn doch erst wiederbelebt..." Nina begann zu weinen. "Was geschehen ist, ist geschehen.", sagte Moritz und umarmte Nina. "Er wacht wieder auf!", schrie Martin. Moritz ließ Nina los und rannte auch zu Mark. Mark machte langsam die Augen auf, dann fasste er sich hastig mit seiner linken Hand über seinen ganzen rechten Arm. "Nina, du hast dich verändert.", sagte Mark. Es gab ein paar Sekunden stille, dann bewegte sich Phil langsam wieder. "Im Positiven Sinne", sagte Mark und stand auf. Phil stand auch auf und fragte: "W...was ist geschehen, ich erinner mich nur noch dass mich Mark irgendwie Ohnmächtig gemacht hat..." "Nichts nennenswertes", sagte Mark. Nina weinte immer noch. Nina hörte langsam auf zu weinen und sagte. "Mark, es war nicht so gemeint..." Dann umarmte Mark Nina. "Ich weiß", flüserte er ihr ins Ohr. Dann ließ er sie los und fragte Phil: "Nun, nehmt ihr mich wieder in die DKA auf?" "Natürlich", sagte Phil und lächelte.

Kapitel 9 - Berufsvertiefung
Inzwischen waren ein paar Wochen vergangen, seitdem Nina Mark in den Arm geschossen hat. Mark konnte seinen Arm wieder normal bewegen und das War of Emperium lief auch ganz gut. Eines Tages bekam die DKA dann einen Brief, Phil laß diesen am Abend vor. "Liebe Krieger der neuen Ära, es ist die Zeit gekommen, euren Beruf zu vertiefen. Ritter werden ihren Beruf Leider nur zu Kreuzrittern vertiefen können, alle anderen Berufe haben zwei Möglichkeiten. Bogenschützen können entweder zu Jägern oder zu Tänzern werden, Diebe können entweder zu Gaunern oder zu Attentätern werden, Messdiener können zu Priestern oder zu Mönchen werden, Händler können zu Schmieden oder zu Alchemisten werden und Magier können entweder zu Weisen oder zu Zauberern werden. Die Schulen für die einzelnen Berufe finden sie auf dem beiliegendem Blatt, der Brief kommt vom König persönlich." Die DKA hatte schon einzeln nachgedacht, welchen vertieften Beruf sie erlernen möchten. "Also, bei mir bleibt nur die Möglichkeit Kreuzritter.", sagte Phil und trank seinen Tee zuende. "Ich kann nur Zauberer werden, habe mich so schon beim erlernen des ersten Berufes entscheiden müssen welchen vertieften Beruf ich nehmen werde.", sagte Mark. "Ich denke, ich werde Mönch...die sind saustark, Mönche können sogar Zombies zu Brei schlagen.", sagte Martin und trank nahm einen Schluck Kaffee. "Ich werde Attentäter, die sind verdammt schnell...", sagte Moritz. "Ich werde Alchemist, dann müssen wir Heiltränke nicht mehr kaufen.", sagte Karsten und trank auch seinen Tee zuende. "Ich werde Tänzerin, ich wollte schon immer eine werden.", sagte Nina. "Gut...also, ich verteil mal das Blatt, auf dem steht wo die jeweilige Schule ist..." Nina bekam das Blatt als Erste, und schrak auf. "Oh mein Gott, ich muss nach Comodo, das ist am weitetesten entfernt von allen Städten!" "Kannst dich dort ja von irgendwem hinwarpen lassen", sagte Phil. Phil hatte es am nähesten, die Schule für Kreuzritter war in Prontera. Mark musste wieder nach Geffen, Martin in eine abgelegene Schlucht in der Nähe von Prontera, Moritz nach Morroc, Karsten nach Al de Baran und Nina nach Comodo. "Also, wir sehen uns dann!", sagte Phil am Tag der Trennung und verabschiedete sich von allen Mitgliedern, Karsten ging mit Mark zusammen, Moritz mit Nina und Phil begleitete Martin zu der Schlucht. Karsten und Mark kamen noch an dem selben Tag in Geffen an, an dem sie sich dorthin gemacht hatten. Natürlich ging Mark zuerst ins Haus, wo er früher gewohnt hatte, es war immer noch leer. Mark verabschiedete sich von Karsten und dann betrat er den Turm von Geffen. Insgesamt 12 Stockwerke führten bis zur Spitze des Turmes, diese war gleichzeitig auch das Zimmer wo der Beruf erlernt wird. Nach ein paar Minuten kam Mark ganz oben an und er sah eine Frau hinter einer Theke sitzen. "Hallo, ich nehme mal an, du willst Zauberer werden?" "Ja, das stimmt." "Gut, geh bitte durch diese Tür, der Magier im Zimmer dort wird dich aufnehmen." Mark ging durch die Tür und ein junger Mann ging auf ihn zu. "Hallo, du willst Zauberer werden, stimmts?" Mark nickte. "Gut...der Beruf Zauberer benötigt eher praktisches können, stattdessen benötigt der Beruf Weiser mehr theorie als praxis. Dies bedeutet, du wirst täglich mehr Magie benutzen als vor Büchern zu sitzen. An den ersten Tagen aber wirst du natürlich mehr theorie benötigen, wir werden uns am Anfang damit beschäftigen wie Magie vertieft wird, dann wie sich der Zweig Zauberer und der Zweig Weiser unterscheiden und dann wie Zauberer die Magie vertiefen können...verstanden?" Mark nickte, obwohl er das meiste überhört hatte. Der junge Zauberer, der sich als sein Lehrer herausstellte, warf ihm drei Bücher zu, Ursprung der Magie, Die Unterschiede der Magie und Magische Fähigkeiten eines Zauberers. "Wenn sie alle drei Bücher zuende gelesen haben, sage es mir bitte, dann können wir mit der praxis anfangen." Alle drei Bücher hatten gemeinsam die Dicke der Bibel, da Mark aber ein Bücherwurm war laß er die Bücher innerhalb ein paar Tagen durch und dann konnte er endich mit der praxis beginnen. Er lernte nun verschiedene Zauber zu kombinieren, wie zum Beispiel Stromwolke mit Feuerhagel, diese beiden Zauber ergaben den sehr mächtigen Zauber Lord des Vermillion. Mark bekam noch ein Buch zu lesen, dieses sollte er aber nicht sofort durchlesen, sondern in Stücken. Es hieß Vorteile und Nachteile der Zauberer gegenüber Weisen, die beiden Berufe Zauberer und Weiser wurden in diesem verglichen und es war sehr Interessant, zuerst schien es dass der Zauberer der bessere Beruf war, doch am Ende waren beide gleich. Inzwischen beherrste Mark manche Zauber der Zauberer, zum Beispiel Eiswand, Lord des Vermillion, Eissturm oder Donnerwolke. "Nun, Mark, es ist die Zeit gekommen, dich abzuprüfen was du gelernt hast...in einem Monat wird der theoretische Test stattfinden, in zwei Monaten der praktische. Ich empfehle dir das Buch Was muss alles ein Zauberer wissen? und Vorbereitungen eines Zauberers vor dem Zaubern, musst du aber nicht. Viel spaß", sagte der Lehrer und Mark verließ den Turm. Unterschlupf fand er im Haus wo er früher gewohnt hatte, natürlich fragte er die Bewohner der Stadt ob sie wissen wo seine Familie ist, doch er fragte vergeblich. Nach einem Monat ging er wieder die vielen Treppen des Turmes von Geffen hinauf, wo schon sein Lehrer wartete. "Das Prüfungsblatt liegt auf dem Tisch, sie müssen bei beiden Tests zusammen eine Prozentanzahl richtigem von mindestens 75 Prozent haben, sie können anfangen. Da Mark natürlich gelernt hatte schrieb er auf dem Blatt alles nieder, was er zu den Fragen wusste. Nach einer Stunde hatte er das Blatt voll und gab es ab, dann ging er wieder nach Hause und lernte für die praktische Prüfung. Nach einem weiteren Monat betrat er wieder das Klassenzimmer, wo schon sein Lehrer auf ihn wartete. Mark musste gelernte Zauber ausführen, er konnte die meisten und dann wartete er gespannt auf das Ergebnis der Prüfungen. "Also, das Ergebnis steht fest...bei beiden Tests gab es maximal 50 Prozent, dies bedeutet, die 75 Prozent müssten nicht schwer sein...dein Ergebnis lautet: Du hast insgesamt 87 Prozent von 100 Prozent erreicht, herzlichen Glückwunsch!" Mark schrie auf. Er hatte sich schon gedacht, er würde den Test schaffen, trotzdem freute er sich. Der neue Zauberer bekam einen neuen Umhang und einen neuen Gürtel, der seine Magie verstärkte. "Ich frage mich, wie die anderen abgeschnitten haben", dachte er sich am Abend und schlief ein.

Kapitel 10 - Die Nachfolger der neuen Ära
Ein Monat war vergangen, seitdem Mark seine Prüfung zum Zauberer abgeschlossen hatte. Er verbrachte die meiste Zeit damit, Gegenstände zu verkaufen, die Monster zu Boden fallen gelassen haben, und bald hatte er 100.000 Zeny. Natürliche übte er auch das Zaubern und er laß auch ein paar Bücher, die er sich in der Bibliothek von Geffen ausgeliehen hatte. Nach ein paar Tagen pakcte er seine Sachen, verabschiedete sich von seinen Freunden die hier wohnten und machte sie auf den Weg zum Treffpunkt der DKA. Der Treffpunkt war wieder bei der Kafra Angestellten in Izlude und da Mark sich bessere Schuhe gekauft hatte, kam er nach ein paar Stunden in Prontera an und machte sie sofort wieder auf den Weg nach Izlude, wo schon die anderen DKA Mitglieder auf ihn warteten. Phil hatte eine größere und glänzende Rüstung an, Nina war nur mit einem Kleid bekleidet und hatte seid neuestem eine Schleife in ihrem Haar, Martin war größer geworden und er hatte auch viele Muskeln, Karsten hatte einen altertümlichen Umhang an und hatte einen vollgestopften Rucksack mit Kräutern und anderen Dingen da, und Moritz hatte eine gewisse Ähnlichkeit mit Priestern, nur unterscheideten ihn die beiden Messer die neben seinen Hüften befestigt waren und er bewegte sich auch viel schneller. "Hallo Mark!", rief Phil. Mark grüßte die anderen DKA Mitglieder, dann sagte Phil: "Nun, wir müssen los, man wartet schon auf uns in Prontera." "Wer wartet auf uns?", fragte Mark. "Erklären wir dir später", sagte Phil und sie machten sich auf den Weg nach Prontera zum Haus, wo man Gilden anmelden konnte. Vor diesem warteten sechs sehr junge Menschen, ein Junge der ein Ritter war, ein Mädchen das eine Diebin war, ein weiteres Mädchen das eine Händlerin war, dann ein Junge der Bogenschütze war und ein Junge der Magier war. "Tut uns Leid, wir haben uns ein bisschen verspätet", sagte Phil und ging auf die Jungen Menschen zu. "Wurde langsam auch Zeit", sagte der Junge der Ritter war. Phil finsterte ihn an, dann sagte er: "Mark, wir bilden eine Nachfolger Gilde. Sie werden uns helfen beim War of Emperium zu gewinnen und wir helfen ihnen auch beim trainieren. Verstanden?" Mark nickte. Sein Blick blieb auf dem Magier stehen, der etwas nervös war. "Nun gut, lasst uns den Vertrag unterschreiben", sagte Phil und es gingen alle ins Haus wo man Gilden anmelden konnte. Der Mann der die Krieger der neuen Ära einschrieb arbeitete immer noch hier. "Was kann ich für euch tun?" "Nachfolger Gilde", sagte Phil knapp. Der Mann schnappte sich einen Zettel, kritzelte etwas auf diesen und sagte dann: "Ich brauch die Unterschrift von euch allen, außerdem einen Namen." Während alle Unterschrieben, dachte Phil nach wie er die Nachfolger Gilde nennen könnte. "Hmh...wie könntet ihr euch wohl nennen..." Phil dachte ein paar Sekunden nach, dann schoss es ihm aus dem Mund: "Die Nachfolger der neuen Ära!" Es schien, als ob keiner etwas gegen den Namen hätte, also schrieb Phil den Namen auf das Blatt, der Mann hinter der Theke riss es ihm aus den Händen und sagte: "Fertig." Als dann die Krieger der neuen Ära und die Nachfolger der neuen Ära das Haus verließen, sagte Phil eilig: "Oh mist, hätte ich fast vergessen...wartet bitte kurz auf mich hier!" Dann verschwand er im Tumult von Prontera. "Wieso er es wohl so eilig hat", fragte sich Nina. "Nun, ich denke, wir könnten uns gegenseitig vorstellen, oder?" "Ja, gerne. Also ich bin Tom", sagte der Ritter. "Ich bin Jessica", sagte die Diebin. "Ich heiße Mareike", sagte die Händlerin. "Mein Name ist Tino", sagte der Bogenschütze. "Ich heiße Sebastian", sagte der Messdiener. "Und ich bin Andreas. Und wie heißt ihr?" "Also ich bin die Nina, der neben mir ist Moritz, der rechts von mir Karsten, der neben Karsten Martin und der neben Moritz Mark. Achja, und der Ritter, der gerade abgedüst ist, heißt Phil." "Schön euch kennen zu lernen", sagte Jessica und setzte sich auf eine Bank. Die anderen taten dasselbe und warteten auf Phil, der bald darauf mit zwei Begleitern ankam. "Was zum kuckuck", begann Nina, "machst du auf einem Peco Peco?!" Phil saß auf einem großen Vogel, diese waren normalerweise nicht so ruhig, dass man auf ihnen sitzen konnte. "Jeder Kreuzritter kann für ein paar Zeny auf einem Peco Peco reiten." "Und wer bist du?", fragte Nina und deutete mit ihrer Hand auf den Jungen der Phil gefolgt war. "Das ist Ronald, er macht eine Ausbildung zum Ritter bei mir." "Hallo", sagte Ronald nervös. "Eine Ausbildung bei dir?!", fragte Nina und schaute Phil mit offenem Mund an. "Na klar, jeder Mensch der Ritter werden will muss eine Ausbildung bei einem Kreuzritter machen, ich kenne die Eltern von Ronald, also habe ich ihn natürlich aufgenommen..." "Und was wird er alles machen?" "Naja, er wird sich um mein Peco Peco kümmern, ich werde ihm den Umgang mit Schwert und Schild beibringen, er wird meine Rüstung säubern..." Nina sah Phil fassungslos an. Es sah fast so aus, als ob sie etwas dagegen hätte, das Ronald bei Phil etwas lernt. "Nun gut, mach was du willst..." Es gab ein paar Sekunden stille, dann schlug Phil vor, beim heutigen War of Emperium mitzumachen, immerhin haben sie ihre Burg verloren als die DKA ihren Beruf vertieft hat. Die DKA und die DNA gingen zum Feld, wo die Burgen standen, sie wollten sich anmelden aber es gab ein Problem. "Tut mir Leid, aber in Prontera gibt es keinen Platz mehr." "Na toll, wohin sollen wir jetzt?", fragte Tom. "Es gibt noch in Al de Baran Platz, wenn ihr wollt, könnt ihr dorthin." "Und wie kommen wir dorthin?", fragte Phil. "Am schnellsten geht es, wenn euch eine Kafra Angestellte dort hin warpt, aber ihr könnt auch zu Fuß gehen, immer Richtung Norden.", sagte der Mann der die Gilden aufschrieb die wann und wo angreifen würden. "Gut, danke..." Die beiden Gilden setzten sich ins Gras, dann fragte Phil: "Gehen wir, oder lassen wir uns warpen?" Dann begann Mareike: "Mal sehen, ein warp nach Al de Baran kostet pro Person 1200 Zeny, und wir sind zu 13..." Mareike rechnete nach und dann sagte sie schockiert: "Oh mein Gott, wir würden ganze 15600 Zeny ausgeben!" "Naja, wenn wir uns aber jetzt noch auf den Weg nach Al de Baran machen, kommen wir sicher heute nicht mehr an...", sagte Karsten. "Gut, dann müssen wir uns eben von der Kafra Angestellten dort hinwarpen lassen.", sagte Mark. "Es gibt wohl keine andere Möglichkeit", sagte Andreas. "Hat jeder von euch genug Geld?", fragte Nina. Alle nickten, dann sagte Phil: "Nun gut, auf zur Kafra!" Die DKA und die DNA gingen zu der Kafra Angestellten die am nähesten von ihnen stand, dann bezahlten alle zusammen 15600 Zeny und die Kafra öffnete für jeden einzelnen ein Warpportal nach Al de Baran. Die Stadt Al de Baran stand irgendwo in der Mitte des Berges Mount Mjolnir. Diese Stadt war eine der größten, die Mark je gesehen hatte, am Stadtrand große, helle Häuser, in der Mitte der Stadt ein riesiger Uhrturm, um den Uhrturm herum floss ein See, auf dem Platz vor dem Uhrturm waren viele Händler versammelt und zu diesen Händlern führen insgesamt vier Brücken. "Den Uhrturm können wir uns später ansehen, wir müssen erstmal den Weg zu den Burgen finden!" Doch die Suche war nicht nötig, westlich von der Stadt ragten Burgen in den Himmel, wie sie Mark noch nie gesehen hatte. Die beiden Gilden folgten dem Weg rundherum um die Stadt zum westlichen Tor von Al de Baran, durch dieses gingen sie dann auch und sie waren auf dem riesigen Platz wo die Burgen standen. Zahlreiche Brunnen konnte man plätschern hören, und das Wasser von diesen war kalt obwohl die strahlend heiße Sonne auf sie herabschien. "Wo sollen wir uns einschreiben?", fragte Martin. Das Podest war aufgebaut, der Zaun der das Publikum von den Burgen trennte auch, aber kein Mensch war hier. "Vielleicht ist es hier auch schon voll...", sagte Tino. Auf einmal kam ein kleiner, hellhäutiger Mann zu den beiden Gilden und fragte sie: "Guten Tag, wollt ihr euch einschreiben lassen?" "Ja, wollen wir...gibt es überhaupt noch Platz?", fragte Tom. "Ja, für die Burg in der Mitte." "Gut, wir lassen uns einschreiben. Wir heißen die Krieger der neuen Ära und die Nachfolger der neuen Ära, und die Burg greifen wir um neun Uhr an.", sagte Phil. Der Mann schrieb langsam etwas auf ein Blatt Papier, steckte dieses dann in die Hosentasche und verließ wieder den Platz. "Ich denke mal, wir sind fertig..." "Gut, was machen wir jetzt?" "Gute Frage", sagte Mark. "Also ich werf mich ins Wasser, der See vor dem Uhrturm sieht so verlockend nach schwimmen aus...", sagte Nina. "Ich auch", sagte Phil sofort. Die anderen hatten auch Lust bekommen zu schwimmen, also gingen sie wieder in die Stadt, legten ihre Waffen und ihr Gewand beiseite und hüpften rasch ins Wasser, denn der Boden auf dem sie standen war sehr heiß. Nach drei Stunden kletterten sie wieder aus dem Wasser, zogen ihr Gewand an und eilten zu den Burgen von Al de Baran. Der Moderator und ein paar Menschen waren schon da, die DKA und die DNA setzten sich vor die Burg die sie angreifen würden. Phil stieg von seinem Peco Peco und sagte zu Ronald: "Pass gut darauf auf, während wir die Burg einnehmen." Ronald nickte und ging mit dem Peco Peco zu einem Brunnen, dort spritzte er das Peco Peco an, aber da der Vogel sehr stolz war saugte er Wasser in den Mund und schüttete dies über Ronalds Kopf aus. Langsam wurde es Abend, und das Publkum wurde immer größer, Ronald setzte sich mit dem Peco zu den anderen hin und wartete auf den Startpfiff. "Herzlich willkommen beim heutigen War of Emperium! Wir sind kurz verspätet, deshalb erspare ich mir das ewige gesölze und und sage: DAS WAR OF EMPERIUM KANN BEGINNEN!" Gilden stürmten in alle Burgen, der Moderator kam kaum nach mit seinen Kommentaren und bald wurde es neun Uhr, die DKA und die DNA standen auf und rannten in die Burg. Sie waren in einem großen leeren Raum, und in jeder Ecke stand ein Jäger. "JESSICA, MAREIKE, MORITZ UND KARSTEN, BLEIBT HIER!", schrie Phil und die anderen stürmten in den nächsten Raum. Nun standen sie in einem schmalen Gang, und am Ende dieses Ganges war eine Treppe. "Auf drei rennen wir los...eins...zwei...dr-" Auf einmal schossen Feuerhagel auf sie herab, Tino und Martin blieben hier, um die zwei Zauberer aufzuhalten, während Phil, Mark, Nina, Tom, Andreas und Sebastian die Treppen am Ende des Ganges hochstiegen. Die Treppen, die sie hochstiegen, schienen unendlich lang zu sein. Sie hörten den Geräuschen von unten zu, so lange, bis sie endlich am Ende der Treppen ankamen. Mark erinnerte sich an diesen Raum, es war derselbe als er beim ersten mal beim War of Emperium mitgemacht hatte. "W...wo ist das Emperium?", fragte Andreas kleinlaut. "Hier", sagte Mark und ging in diesem Raum herum als ob er schon einige Male hier gewesen wäre. Er ging nach rechts und öffnete die Tür zur kleinen Kabine, in der das Emperium dieser Burg versteckt war. Doch plötzlich stürmten zwei bewaffnete Diebe und zwei Ritter aus der Kabine. "Hilfe!", schrie Mark, während er sich vor den versteckten Gegnern beschützte. Phil, Tom, Andreas und Sebastian griffen die Gegner an, während Nina Mark aus dem Kampf wegzog. "Hilf ihnen", sagte Mark, "ich zerstöre währenddessen das Emperium." Nina hatte natürlich etwas dagegen, doch es gab keine Zeit zum diskutieren. Nina rannte zu den anderen und begann zu tanzen. Alle sahen sie an, sie bewegte sich rhytmisch zu ihrem Gesang, während sie mit Schwung den Dieben und Rittern die Waffen mit ihrer Peitsche aus der Hand schlug. "Fesselt sie", sagte Nina während sie weiter tanzte. Mark stand auf, doch statt die Waffenlosen Gegner zu fesseln stürmte er in die Kabine und benutzte seine Magie um das Emperium zu zerstören. Er konzentrierte sich, und merkte, dass das Emperium langsam schrumpfte. Plötzlich hörte er jemanden in den Raum stürmen, es waren ein paar Gegner die es geschafft haben sich hinauf zu schmuggeln. Mark ignorierte diese und benutzte weiterhin flott seine Magie gegen das Emperium. "Nun komm schon, es ist doch nicht so schwer ein Emperium zu besiegen..." Mark hörte ein paar Schreie außerhalb der Kabine, Nina wurde sehr wahrscheinlich getroffen. "MACH SCHON!", schrie Mark. Auf einmal hörte er ein komisches Geräusch, als ob die Wand in sich zusammen fallen würde. "Das Emperium!", schrie Mark. Das Emperium hatte Risse bekommen, sehr viele sogar. Mark schnappte sich das Schwert, dass an der Wand der Kabine hing und schlug mit diesem so lange auf das Emperium ein, bis es immer mehr Risse bekam. Plötzlich stürmten Gegner in die Kabine, Mark ignorierte diese und schlug weiter auf das Emperium zu, so lange, bis plötzlich ein goldener Lichtstrahl erschien, ein Jubelschrei aus dem Publikum kam und Mark sanft zu Boden fiel.

Kapitel 11 - Der Vorbote
Mark machte langsam die Augen auf. Er war in einem dunklen Raum, neben ihm lagen alle anderen DKA und DNA Mitglieder außer Martin und Sebastian. "Mark ist aufgewacht!", sagte jemand und eilte aus dem Raum. Mark setzte sich auf das Bett. Als er aus dem Fenster blickte, sah er, dass er weit über den Wolken war. "Mark!", rief Martin. "Wo sind wir?", fragte Mark. "In unserer Burg", sagte Martin und fing an zu grinsen. "Was ist passiert?" "Also, als die Gegner hoch kamen, griffen wir diese natürlich an. Sie waren aber zu stark, und als alle auf dem Boden lagen, dachten sie natürlich, wir wären bewusstlos. Dachten sie, Sebastian war nur gestolpert und bewegte sich nicht. Als sie in die Kabine mit dem Emperium gestürmt waren, stand Sebastian schnell auf, heilte meinen blutenden Arm und wir heilten dann gemeinsam die anderen. Dann stürmten wir in die Kabine, du lagst auf dem Boden und die Stücke des Emperium lagen zerstreut auf Boden herum, als wir dann die Typen angreifen wollten die dich angegriffen haben kam der Endpfiff und die Burg gehörte uns." Mark blickte wieder aus dem Fenster. Er bückte sich, und konnte schwach die Brunnen ganz unten plätschern hören. "Aber die Nina hat es schwer erwischt", sagte Sebastian. "Ja genau, Nina hat eine Gehirnerschütterung erlitten als sie auf den Boden gefallen ist, sie wird wohl ein paar Tage im Bett liegen bleiben müssen." Mark sah sich Nina an. Sie lag da, ihr Gesicht war purpurrot, auf ihrer Stirn lag ein kaltes Tuch und sie war mit einer dicken Decke zugedeckt. "Ich gehe in die Stadt, wir sehen uns dann heute Abend.", sagte Mark. "Geht klar", sagten Sebastian und Martin. Mark eilte die Treppen der Burg hinab, es dauerte ein paar Minuten bis er endlich ganz unten angekommen war. Außerhalb der Burg legte er sich auf eine Bank und schlief weiter, aber nicht sehr lange, denn er bemerkte das sich etwas in einem Busch bewegte. Mark stand flott auf, ging zu dem Busch und bemerkte, dass niemand dort war, dann ging er in die Stadt. Als erstes ging Mark zum Uhrturm, irgendwas wollte dass er sich den Uhrturm ansieht. Mark rannte an den Händlern vorbei und betrat den Uhrturm. Es war so still, wie in einem leeren Kloster, man hörte nur die ganzen Uhren. "Geh in den dritten Stock", sagte jemand in seinem Kopf. "Geh in den dritten Stock", wiederholte dieser jemand. Mark zögerte. "GEH IN DEN DRITTEN-" "Verschwinde, böser Geist!", schrie jemand hinter Mark. Er drehte sich schnell um. Eine alte Priesterin war hinter Mark erschienen. "Der Uhrturm ist ein verfluchter Ort, für besondere Menschen ist es hier am gefährlichsten. Ich rate dir, verschwinde von diesem Ort, er bringt nur Unglück." Dann verschwand wieder die Priesterin. Mark dachte nach, was sie mit "besondere Menschen" meinte. "Du bist besonders.", sagte dieselbe Stimme. "Die Frau hat schweres hinter sich, sie selbst glaubte sie sei besonders und könnte es mit der dunklen Macht aufnehmen. Du aber, Mark, du kannst es mit der dunklen Macht aufnehmen, also geh jetzt in den dritten Stock." Mark wusste nicht was er sagen sollte. Es schien, als ob jemand in seinem Kopf sprach und über ihn Macht hätte, denn obwohl er nicht in den dritten Stock gehen wollte ging er dorthin. Ein Mann saß im dritten Stock auf einem Steinblock und sagte: "Uhrturmkarten zu verkaufen!" "Kaufe dir eine Karte." "Ähm, ich würde gerne eine Karte kaufen", sagte Mark und gab dem Händler das Geld. "Und was jetzt?", fragte Mark als er wieder von dem Eingang stand. Die Stimme sagte nichts. "Wahrscheinlich nur Einbildung", sagte Mark und wollte die Karte wegwerfen, als plötzlich die Stimme wieder in seinem Kopf ertonte. "Werfe die Karte nicht weg! Behalte sie und schlafe heute nicht, du wirst die Karte benötigen wenn alle anderen schlafen." Mark ging aus dem Uhrturm hinaus und setzte sich auf eine Bank weit entfernt vom Uhrturm und von der eroberten Burg. Er wusste nicht, was er machen sollte. Er dachte den ganzen Tag darüber nach, ob er sich die Stimme einbildete, oder wirklich jemand in seinem Kopf war. Bald wurde es Abend und Mark dachte nach, ob er wach bleiben solle oder nicht. Er wartete bis Mitternacht, dann ging er doch in die Burg und legte sich in sein Bett. Plötzlich kam ein lauter Schrei von irgendwem aus der Burg. Nina stand am Fenster und beobachtete mit schockiertem Gesicht das geschehen um die Burg. Langsam wachten auch die anderen auf und sahen aus dem Fenster. Tausende Monster standen vor den Toren Al de Barans und stürmten in die Stadt, während andere die Burgen zerstören wollten. "Wo sollen wir nur hin?", fragte Nina und begann zu weinen. "Geh zum Uhrturm", sagte auf einmal die Stimme in seinem Kopf. Mark dachte nicht lange nach, dann schrie er: "Schnell, wir müssen zum Uhrturm!" "Wieso zum-", begann Phil, doch Mark unterbrach ihn: "Erklär ich euch später!" Die DKA und die DNA eilte aus der Burg und sie liefen an den Monstern vorbei in den Uhrturm, es war hier immer noch sehr still. "Und wohin jetzt?", fragte Tom. "Dach, häng die anderen aber auf deinem Weg ab", sagte die Stimme in seinem Kopf. Mark wusste nicht was er machen sollte, er sagte nur "Dach" und rannte ohne sich umzusehen die Treppen hinauf. Mark kam schon bald im letzten Stockwerk an, und als er sich umsah, bemerkte er, dass keiner seiner Freunde ihm gefolgt war. "Dach", sagte die nun kalte Stimme. Mark ging mit zitternden Füßen die letzten Stufen hoch, dann war er auf dem Dach. Niemand außer ihm war auf dem Dach. Mark blickte vom Uhrturm und sah ganz unten Feuer brennen. "Ich habe dich erwartet", sagte die kalte Stimme aus seinem Kopf, nur diesmal hörte er sie durch seine Ohren. Mark sah sich um, es war niemand da. "Wer bist du?" Auf einmal bildete sich am Rand des Dachs Rauch, und nach einiger Zeit stieg aus diesem Rauch ein großer Reiter, der auf einem Pferd saß. "Mein Name ist unwichtig, der Grund ist das wichtigste. Vermisst du nicht etwas in deinem Leben?" "Ich wüsste nicht was", sagte Mark und hob seine Hände, er war jeder Zeit bereit seine Zauber auf den Reiter los zu schicken. Der Reiter lächelte nur. Dann schoss es aus seinem Kopf. "Meine Familie", sagte die Stimme aus seinem Kopf, diesmal nur aus seinem Mund. "Ich soll dir nur mitteilen, dass der große Lord deine Familie hat." "ICH WILL MEINE FAMILIE ZURÜCK!", schrie Mark. "Deine erste Aufgabe wird sein", begann der Reiter zu sprechen, "begebe dich nach Geffen. Warte dort auf deine nächste Aufgabe." Der Reiter drehte sich um und war kurz davor im Rauch zu verschwinden, doch Mark schrie: "FEUERWAND!", und eine Feuerwand bildete sich vor dem Reiter. Doch der ging durch die Wand hindurch ohne auch nur ein kleines Stück Schwäche gezeigt zu haben und verschwand, kurz darauf tauchten alle DKA und DNA Mitlgieder auf dem Dach auf. "Was ist passiert?", fragte Phil. Mark sagte nichts.

Kapitel 12 - Die zweite Aufgabe
Die nächsten Tage sagte Mark kein Wort. Er verbrachte seine Zeit damit, in der Burg zu sitzen und nachzudenken, während die anderen bei den Wegräumarbeiten beschäftigt waren. "Er sagt nun seid zwei geschlagenen Tagen kein einziges Wort", sagte Phil und warf mit Schwung einen Steinblock zu einem Haufen anderer Steinblöcke. "Ich frage mich, was wohl auf dem Dach geschehen ist...", sagte Nina und setzte sich auf den Boden. "Er hat mit irgendwem gesprochen", sagte Ronald und setzte sich neben Nina. "Woher weißt du das?", fragten Phil und Nina gleichzeitig. "Als ihr in die Stadt gerannt seid, habe ich mich auf dem Dach unserer Burg versteckt, ich habe Mark dort gesehen, man hat ihn deutlich schreien hören, dass er seine Familie zurück haben wolle." Niemand sagte etwas. "Hat er mit irgendwem gesprochen?", fragte Phil neugierig. "Es sah danach aus, als ob er mit irgendwem sprechen würde, aber ich sah niemanden außer ihm." Phil wollte das Thema wechseln, also fragte er: "Wo ist überhaupt mein Peco Peco?" "Karsten hat ihn mir abgenommen, er wollte mit ihm spielen..." Karsten saß mit dem Peco Peco auf dem Boden und streichelte den Vogel. Plötzlich sah Karsten Mark aus der Burg rennen. "Hey Mark, wohin so schnell?", fragte Karsten. Mark dachte kurz nach und sagte dann: "In die Stadt." "Und was willst du dort machen?" "Den anderen helfen." Nun dachte Karsten kurz nach, bevor er weiter fragte: "Was ist auf dem Dach geschehen?" "Garnichts." "Du lügst." "Nein." Doch." Mark rannte nun in die Stadt. "Der plant etwas, da bin ich mir ganz sicher...", sagte Karsten und wandte sich nun wieder dem Peco Peco zu. Mark schlich sich hinter den Häusern zum Kafra Hauptquartier, dass in Al de Baran stand. "Brauche einen Geffen warp", sagte Mark flott zu der Kafra die vor dem Kafra Hauptquartier stand. "Tut mir Leid, aber das Betreten und Verlassen der Stadt verboten ist, während Krisensituation hier herrscht." Mark hob flink die Hand und drückte nun den Körper von der Kafra Angestellten gegen die Mauer. "Entweder kann ich diese Stadt verlassen," begann Mark und sah zu, wie der Kafra der Angstschweiß über die Stirn lief, "oder ich schlage ihnen die Kehle durch." "I...i...ich kann Sie nicht wegwarpen, meine Chefin hat jegliche Warpmöglichkeiten hierher und weg von hier gestoppt!", sagte die Kafra. Mark sah die Kafra an. Wenn es um seine Familie ging, war Mark erbarmungslos. "Ich habe heute zwei Händler gesehen, die gestern sicherlich noch nicht da waren, wie sind die hergekommen?" Die Kafra machte ein Gesicht, als ob sie wüsste, von was Mark sprach, doch dann setzte sie eine ahnungslose Miene auf und sagte: "Tut mir Leid, davon weiß ich nichts-" "LÜGEN SIE NICHT!", schrie Mark die Kafra an. "ICH WEISS, DASS ES EINEN WEG HIER RAUS GIBT, UND WEHE, SIE SAGEN MIR DEN WEG NICHT!" Die Kafra dachte kurz nach, dann sagte sie flott: "Hinter dem Haus der Alchemisten Schule befindet sich ein Kanaldeckel in den man eine Zahlenkombination einfügen kann. Wählen sie die Kobination mit den Zahlen drei, sechs und neun. Der Kanal führt direkt nach Prontera, eigentlich dürfte die Wache keine Menschen durchlassen, aber wahrscheinlich hat die Wache nicht richtig aufgepasst-" Mark düste mit hoher Geschwindigkeit zur Schule der Alchemisten, ging hinter das Haus und sah auch schon den Kanaldeckel in den man eine Zahlenkombination "drehen" konnte. Er wählte die Zahlen drei, sechs und neun, hob den Kanaldeckel und stieg in den Kanal. Mark stand in einem ründlichen Gang, der so aussah als ob er keine Enden hätte. Mark ging in Richtung Westen und roch immer stärker den sehr starken faulen Gestank, als er plötzlich einen Zombie den Gang entlang wandern sah. Die Farbe von dem Zombie war violett, es hatte grüne haare und schien so, als ob es gleich sich übergeben würde. Mark rannte an diesem Monster vorbei und entdeckte bald das Ende des Ganges, eine Leiter die vor ihm stand führte sehr weit nach unten. Mark entschied sich nach unten zu klettern, er holte tief Luft und kletterte die Leiter hinunter. Auf seinem Weg hinunter sah Mark sehr viel Ungezifer an den Wänden herumkrabbeln. Es dauerte eine ganze Stunde, bis er das Ende der Leiter erreicht hatte, dann folgte er dem schmutzigen Gang vor ihm. Mark wich auf seinem Weg zum Ende des Kanals Ratten, Fledermäusen und Zombies aus, und bald entdeckte er den Ausgang des Kanals, eine Tür durch die Licht durchdring stand vor ihm, doch sie war zugesperrt. "Wenn es nicht so geht, dann..." Mark schickte einen Feuerball auf die Tür los, so dass die Tür verbrannte. "Was war das?!", fragte die Wache die vor der Tür stand. Mark stieß die Wache zur Seite und sah, als er wieder Tageslicht erblickte, viele Menschen in die Kanäle zu stürmen, wahrscheinlich wollten diese nach Al de Baran. Mark stand in der Nähe des westlichen Tores von Prontera, um ihn herum standen Bäume. Die Wache, die auf dem Boden lag, stand auf und hob den Speer den die Wache bei sich trug, dann sagte sie: "Wie sind Sie hergekommen?" Mark beachtete die Wache nicht und rannte nach Geffen, so schnell er konnte. Mark erreichte Geffen erst in der Nacht, er schritt durch das Tor und hörte wieder die komische Stimme die er schon in Al de Baran hörte: "Geh zum Turm von Geffen." "Wer bist du?", fragte Mark laut. Die Stimme antwortete nicht. Mark wiederholte seine Frage, dann sagte die Stimme: "Ich bin...deine Seele. Ich kenne den Weg, wohin du musst, denn ich kann in die Zukunft sehen." Mark eilte zum Turm von Geffen, und plötzlich gingen alle Lichter der Stadt aus. "Schnell, geh in den Turm, geh zu gegenüberliegenden Wand des Eingangs des Turmes wenn du drinnen bist und öffne die Tür, folge dem Weg, dann geb ich die weitere Anweisungen." Mark rannte so schnell es ging in den Turm und zur gegenüberliegenden Wand, öffnete die Tür die hier stand und folgte immer mehr dem Weg in die Tiefen des Turmes, so lange, bis er vor einer Wand stand. "Über dir ist eine unstabile Wand, zerstöre diese und klettere durch den dann erscheienden Gang." "FEUERBALL!", schrie Mark. Es bildete sich vor ihm ein Feuerball der auf die Wand über ihm zuraste, die Wand brach in sich zusammen und eine Leiter fiel herab. Mark kletterte die scheinbar unendlich lange Leiter hinauf und als er das Ende erreichte, konne er kaum fassen was er sah: Es war, als ob er in einer anderen Welt stand. Es gab keine Straßen, nur Hügel, Löcher und Sand, und all dies hatte eine rote Farbe. Mark ging eine kurze Zeit gerade aus, dann tauchte der Reiter auf den Mark auch schon auf dem Dach des Uhrturmes gesehen hatte. "Deine nächste Aufgabe ist," begann der Reiter, "töte deine Freunde." Mark realisierte zuerst nicht, was der Reiter sagte. "Ist das...dein ernst?" "Wenn du es nicht tust," sagte der Reiter und packte sein Schwert, "dann muss ich dich umbringen." "Wenn das so ist", sagte Mark und blickte dem Reiter in die Augen. "FEUERBALL!", schrie Mark, doch der Feuerball flog einfach nur durch den Reiter. Nun raste der Reiter auf Mark zu, er wollte sein Schwert Mark ins Gesicht rammen, doch Mark duckte sich rechtzeitig und schrie: "FEUERHAGEL!" Nun hagelte es Feuersteine vom Himmel, doch auch diese besiegten den Reiter nicht. Der Reiter sprang über ein Loch und wollte nun Mark sein Schwert in die Schädeldecke schlagen, doch Mark konnte auch diesem Angriff wiederstehen und das Schwert des Reiters blieb im Boden stecken. "Sehr gut..." Mark konzentrierte sich stark, und knapp bevor der Reiter sein Schwert aus dem Boden gezogen hatte, schrie Mark: "LORD DES VERMILLION!" Ein riesiger Feuerwirbel entstand, dem selbst der Reiter nicht stand halten konnte, dann schrie Mark: "EISWAND!" Rund um den Reiter herum stießen spitze Eissäulen aus dem Boden und umkreisten den bewegungsunfähigen Reiter, dann schoß unter dem Reiter eine riesige spitze Eissäule hervor. Der Reiter war tot und Mark sackte zu Boden.

Kapitel 13 - Der Großmeister des Bösen, Dracula
Mark machte die Augen auf. Er lag immer noch an der selben Stelle an der er zusammen gesackt war. Mark stand auf und sah sich um. Der Reiter lag nicht mehr aufgespießt in der Luft, er war weg. "Wie ich sehe, hast du meinen obersten Berater ermordet", dröhnte es in Marks Kopf. "Wer oder was bist du, und wo bist du?!", fragte Mark und sah sich um. Auf einmal hörte er Schritte. Ein Mann, im Gesicht kreideweis, Dunklen Gewändern, einem schwarzen Anzug und roten Augen näherte sich Mark. "Wer bist du?", fragte Mark. "Ich," begann der Mann, "war der ehemalige ranghöchste Berater des Königs, bin der stärkste Mensch in ganz Rune-Midgard, Großmeister des Bösen und der Letzte Nachfahre von Lord Dracula," der Mann machte eine Verbeugung vor Mark und sagte: "Ich bin Dracula." Mark blieb der Atem stehen. In seiner Kindheit erinnerte er sich, das ein Mann namens Dracula vom König gefeuert wurde, darauf sagte der Herr namens Dracula: "Ich werde mich persönlich an jedem einzelnen von euch rächen, das schwöre ich!" An dem selben Tag entdeckte Mark in der Bibliothek ein Buch mit dem Namen "Die Siege und Niederlagen das Dracula", und Mark laß dort eine "verbotene Sage", seine Mutter hatte ihm von diesen erzählt, es war verboten diese zu erzählen. Der Mann, der in dieser Sage vorkam, sah genau so aus wie der Mann vor Mark. "Schau mal hinauf...", sagte Dracula und Mark sah in einem goldenem Käfig seine Mutter und seine Schwester gefangen. "LASS SIE SOFORT FREI!", schrie Mark und stürzte auf Dracula, doch dieser schwebte gemütlich zur Seite und Mark viel auf den Boden. "Du hast immer noch Zeit, deine letzte Aufgabe zu erfüllen", sagte Dracula und näherte sich langsam Mark. Mark stand so schnell auf, dass er es geschafft hatte Dracula seinen Umhang zu entreißen. "Du hattest deine Chance...nun, jetzt muss ich dich leider ermorden." Dracula blickte ins blutende Gesicht von Mark, dann hämmerte Dracula extrem schnell mit Fäusten in Marks Bauch ein, so lange, bis sich Mark übergeben musste. "Du wolltest es nicht anders...", sagte Dracula. Mark dachte sein letztes Stündchen hatte geschlagen. "MAAAAAAARK!", schrien seine Mutter und seine Schwester. Dann raßte Dracula mit einer spitzen Faust auf Marks Herz zu, er wollte sein Herz durchbohren, doch im letzten Augenblick drehte sich Mark zur Seite und Dracula traf seinen rechten Arm. Mark schrie vor Schmerzen auf, dann sagte Dracula: "Ich würde euch nicht raten, jetzt zuzusehen was ich mache", sagte Dracula, säuberte seine Blut überströmte Hand und bildete diese wieder zu einer spitzen Faust, dann raßte Dracula auf Marks Hals zu. In diesem Moment wiederspielten sich alle glücklichen Ereignisse von Marks Leben, er erinnerte sich an die schöne Zeit mit der DKA und der DNA, an seine Zeit beim Yggdrasil Baum und vieles mehr. Dann trennte Dracula Marks Kopf von seinem Körper. "NEIIIIIIN!", schrie Marks Mutter. Auf einmal schoss es Pfeile, Zauber, Flüche und Schwerthiebe auf Dracula. Die DKA und die DNA war angekommen. "VERDAMMT!", schrie Dracula. Man hatte ihm seine Beine und Arme gebrochen. Während Dracula sich vor Schmerzen auf dem Boden wälzte, entdeckte Nina die Leiche von Mark und begann zu weinen. "MAAARK!", schrie sie und rannte zu der blutüberströmten Leiche, dann kniete sie sich vor sie. "W...wieso...WIESO?!", schrie Nina Dracula an. "Pah...da ich so oder so sterben werde, kann ich es euch sagen. Es war ein sonniger Abend, ich war alleine in der Bibliothek von Prontera und dort entdeckte ich ein Interessantes Buch. Es erzählte mir so einiges über die Möglichkeiten unsterblich zu werden, und die einzige möglichkeit heute noch unsterblich zu werden, waren die Blätter des Yggdrasil Baumes. Da aber nur Menschen mit reinem Herzen diesen sehen können, musste ich irgendwen unter einem Vorwand für mich dorthin schicken. Und dann sah ich euch, ihr wart jung, fröhlich und nett. Ich schickte sofort Doppelgänger in alle Städte, um mindestens einen von euch zu töten, dies ist mir dann auch gelungen. Dann habt ihr euch auf die Suche nach dem Yggdrasil Baum gemacht, ihr habt ihn schließlich auch gefunden und euren Freund wiederbelebt. Aber ihr habt nur ein Blatt mitgenommen, also dachte ich, Mark würde weitere mitbringen...tat er aber nicht. Aber ich hatte natürlich einen Plan B in der Hinterhand, ich hatte Marks Familie gefangen genommen, und so konnte ich ihn erpressen. Als er dann hier ankam, sagte mein oberster Berater Mark, er solle euch töten, denn ich wusste das dies geschehen würde. Nun...aber wenigstens ist jetzt Mark tot", sagte Dracula und begann zu lachen, als ihm plötzlich jemand die Kehle durchschnitt. "Ich kann es nicht fassen...MARK!", schrie Phil. "Wieso zum kuckuck lebst du? Ich dachte, das Schwein hatte dir den Hals abgetrennt-" "Nun, als ich vier Jahre in der Nähe des Yggdrasil Baumes war, ließ ich natürlich ein paar Blätter des Yggdrasil Baumes mitgehen...", sagte Mark und begann zu grinsen.

Kapitel 14 - Die Hochzeit
Es war schon ein paar Wocher her, seid Dracula besiegt wurde. Mark hatte seine Familie wieder, Al de Baran war wieder aufgebaut und die Vorbereitungsarbeiten für die Hochzeit von Phil und Nina liefen im vollen Gang. "Wir werden nachdem wir geheiratet haben nach Comodo mit euch gehen, dort haben wir ein Festessen für uns alle vorbereitet und nach dem Essen machen wir uns für eine Woche auf den Weg nach Jawaii.", sagte Nina am Tag vor ihrem Hochzeitstag zu den Anwesenden in der Burg. "Ach, und sagt mal, wo ist eigentlich Phil hin?", fragte Nina. "Das frage ich mich auch shcon die ganze Zeit", sagte Mark. "Ach, der wird schon noch kommen." Er kam auch, aber nicht auf normalem Weg. Mark, Karsten und Moritz hatten eine Wette abgeschlossen, derjenige der als erster einschläft muss den beiden anderen die Hälfte seines Geldes übergeben. Moritz schüttete sich ein weiteres Glas Mineralwasser ein, als plötzlich jemand durch das Fenster in die Burg sprang. Moritz wollte zu seinem Stiletto greifen, aber die Person flüsterte: "Halt! Ich bins, Phil!" "Wo warst du denn die ganze Zeit?", fragte Mark der gerade mit Karsten den Raum betrat. "Hört mir zu, sagt bitte keinem wo und was ich gemacht habe. Ich komme gerade aus Morroc, ich habe Nina ein Geschenk gekauft." Phil war etwas länger im Badezimmer, also legten sich die anderen drei wachen ins Bett und vergaßen ihre Wette. Am nächsten Morgen wachte Phil am frühesten auf und weckte alle Männer auf, sie alle gingen mit ihm etwas früher zur Kirche von Prontera. Martin öffnete ein Warpportal nach Prontera und Phil sah sich in der Kirche um. "Also, da wirst du sitzen, Mark, ach, und du dort Karsten, und - oh, der König!" Ein alter Mann betrat die Kirche, er hatte einen roten Umhang und eine Krone, einen weißen Bart und war etwas dick, er sah fast wie ein Weihnachtsmann aus. "Eure Hoheit", sagte Phil und verbeugte sich, dies taten dann auch die anderen. "Ah, bist du nicht der, der heute heiratet?", fragte der König mit einer alten Stimme. "Ja, eure Hoheit." "Sehr schön, sehr schön..." Phil zog sich seinen Anzug an und bald darauf hörte er schon Nina in die Kirche kommen. "So, ich denke wir sollten beginnen." Nina und Moritz gingen getrennt aus der Kirche, während die anderen ihre Sitzplätze einnahmen. Eine wunderschöne Braut, die sich etwas langsam bewegte und ihr Bräutigam näherten sich dem König, dann blieben sie vor ihm stehen. "Du Phil, möchtest du Nina ehelichen und zu deiner Braut nehmen?" "Ja, ich will", sagte Phil und stotterte dabei etwas. "Und du Nina, möchtest du Phil ehelichen und zu deinem Bräutigam nehmen?" "Ja, ich will." Auf einmal ertönten Glocken und der Mann hinter dem Klavier begann zu spielen, und Jessica begann zu weinen. Dann küssten sich Phil und Nina, während Blumen auf sie herab fielen.



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